Linux Bibel online ~ Open SuSE

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Linux-Distributionen gibt es fast wie Sand am Meer, rund 500 Distributionen gibt es aktuell - es könnten auch einige mehr oder weniger sein, etwa 300 davon werden aktiv weiter entwickelt, der Rest davon sind Systeme die kurz erstellt wurden aber kein Interesse der Nutzer entwickelt haben, diese sind grob gesagt auch nicht mehr im Internet zu finden.

Wenn man sich die Seiten auf der Linux Bibel etwas näher ansieht zeigt diese einen deutlichen Trend zu Systemen die auf Debian basieren, so etwa auch Ubuntu, Kubuntu, Linux Mint und so weiter und so fort, doch da gibt es natürlich auch noch andere Distributionen wie etwa Open SuSE (eigentlich "openSuSE") und solche will ich natürlich niemanden vor enthalten. Open SuSE entstand aus der Distribution SuSE Linux, diese war nach Slackware und Debian eines der ersten relativ einfach zu nutzenden Linux-Distributionen. SuSE Linux machte sich vor allem zu Beginn im deutschsprachigen Raum einen Namen, diese Distribution gab es auch in Schachteln in den Software-Läden zu kaufen - natürlich konnte man sich das System auch einfach kostenlos herunter laden. Als jedoch Ubuntu das Herz der Nutzer eroberte das Debian noch einfacher macht als es schon ist sank SuSE etwas in der Bedeutung. Neben der freien Distribution Open SuSE gibt es noch die kommerzielle Distribution SuSE Linux Enterprice Server (SLES) die vor allem für Firmen gedacht ist - also stabiler ist durch gründlich getestete Software - dadurch natürlich auch sicherer.
In diesem Beitrag werden wir diese Linux-Distribution nun etwas näher kennen lernen.

Open SuSE besorgen

Open SuSE gibt es in mehreren Varianten, als erstes die kommerzielle Version die für den Einsatz etwa in Firmen oder auch für sichere Server aller Art gedacht ist - das System selbst kostet eigentlich keinen Cent, es ist ja Open Source - zu bezahlen ist der Support und in diesem Fall auch die Updates, diese kann man je nach Länge des Supports, also auch die Zeit in der man Updates bekommt wählen, dies beginnt bei etwa 500 britischen Pfund für ein Jahr und geht bis 1300 Pfund für drei Jahre, zum Testen gibt es eine kostenlose Variante für 60 Tage - Sie finden diese unter SLES.

Die für den reinen Nutzer wohl eher interessantere Version, also die absolut kostenlose finden Sie unter Open SuSE, auch hier gibt es aber wieder unterschiedliche Versionen, Leap kann man sich so vorstellen wie das offizielle stabile Debian GNU/Linux, Sie installieren das System und haben stabile Software die Sie so lange nutzen bis es eine neue Version der Distribution gibt, ist dies der Fall aktualisieren Sie das installierte System mit einem neuen Datenträger der Distribution. Dann gibt es Tumbleweed, diese kann man sich vor stellen wie etwa Siduction, also ein Roling Release, Sie erhalten dann neue Software - dazu zählt auch der Kernel wenn diese für die Distribution verfügbar ist, man hat also immer ein aktuelles System, dieses kann aber auch etwas instabiler sein - beide Versionen erhalten Sie kostenlos unter der zuvor angegebenen Adresse zum Download.

Es gibt kein offizielles Live-System zum testen, Sie müssen das System also direkt installieren, eine Net-Install-CD ist jedoch vorhanden die nur das absolute Grund-System beinhaltet und den Rest über das Internet nach lädt.

Open SuSE installieren

Nach dem Download brennen Sie das System auf eine DVD oder kopieren das Image auf einen USB-Stick mit mindestens 4,3 Gigabyte Speicher - mehr dazu unter Brennen und Kopieren. Danach starten Sie den Rechner von dem erstellten Medium:

SuSE Linux starten und installieren

SuSE Linux starten und installieren - Boot-Auswahl

Drücken Sie zu Beginn kurz einmal eine der Pfeil-Tasten (runter) damit das System nicht automatisch startet - ist dies geschehen drücken Sie die Taste F2 um die Sprache auszuwählen, die passende markieren Sie wieder mit den Pfeil-Tasten und bestätigen mit der Taste Eingabe:

SuSE Linux starten und installieren - Sprache auswählen

SuSE Linux starten und installieren - Sprache auswählen

Nun ist auch schon der Boot-Bildschirm in Ihrer passenden Sprache - mit den übrigen Funktionstasten rufen Sie die Hilfe auf sowie etwaige Funktionen falls das System etwa nicht startet, wählen Sie nun den Eintrag "Installation" (für eine Aktualisierung natürlich den anderen Eintrag) und bestätigen wieder mit der Eingabe-Taste:

Das System lädt den Kernel, einmal ist nach der Ausgabe "OK" mit der Eingabe-Taste kurz zu bestätigen und schon lädt die grafische Oberfläche in der gewählten Sprache direkt zur Installation, als erstes legen Sie die zu nutzende Sprache sowie das Layout der Tastatur fest - sollte eigentlich schon passen:

SuSE Linux starten und installieren - Sprache und Layout der Tastatur

SuSE Linux starten und installieren - Sprache und Layout der Tastatur

Das System erkennt nun die Hardware - eine Verbindung zum Internet ist vorteilhaft, am besten natürlich über Ethernet-Kabel - dieses funktioniert immer, warten Sie also die wenigen Sekunden ab, es wird automatisch weiter geschaltet:

SuSE Linux starten und installieren - Ändern der Einstellungen zur Installation

SuSE Linux starten und installieren - Ändern der Einstellungen zur Installation

Als erstes geht es bei SuSE nun um die Partitionierung, diese ist einfacher gehalten als unter Debian, theoretisch können Sie den Vorschlag des Systems übernehmen - ich würde aber doch vorschlagen selbst manuell einzugreifen, dazu mehr unter Partitionieren für Linux. Sie klicken also auf den Experten-Modus und kommen an die professionelle Partitionierung:

SuSE Linux starten und installieren - Partitionieren

SuSE Linux starten und installieren - Partitionieren

Links finden Sie unter anderem natürlich die Festplatten von denen Sie eine oder mehrere wählen um etwa die verschiedenen Partitionen darauf zu verteilen, rechts legen Sie diese an und bearbeiten diese per Rechtsklick auf die einzelnen Einträge. Per Klick auf "Übernehmen" und "Weiter" geht es um die Auswahl der Zeitzone die Sie einfach per Klick auswählen - sollte eigentlich schon passen:

SuSE Linux starten und installieren - Auswahl der Zeitzone

SuSE Linux starten und installieren - Auswahl der Zeitzone

Ein weiterer Klick auf "Weiter" bringt uns nun zur grafischen Oberfläche:

SuSE Linux starten und installieren - Auswahl der grafischen Desktop-Umgebung

SuSE Linux starten und installieren - Auswahl der grafischen Desktop-Umgebung

Hier stehen KDE wie auch GNOME zur Auswahl, per "Benutzerdefiniert" können Sie auch etwas weniger nach Hardware hungrige Desktops wie etwa XFCE auswählen, natürlich können Sie auch keine wählen damit das System dann etwa als reiner Server dient, ein Klick auf "Weiter" bringt uns zur Lizenz:

SuSE Linux starten und installieren - Lizenz

SuSE Linux starten und installieren - Lizenz

Womit wir dann auch schon bei der Installation selbst landen. Geben Sie den Namen des ersten Nutzers an sowie auch dessen Passwort, hier können Sie auch die automatische Anmeldung deaktivieren oder angeben ob das Passwort des ersten Nutzers auch für den Administrator ("sudo") genutzt werden soll:

SuSE Linux starten und installieren - Ersten Nutzer anlegen

SuSE Linux starten und installieren - Ersten Nutzer anlegen

Wie üblich ein Klick auf "Weiter" und wir kommen zu den erweiterten Einstellungen, diese können wir eigentlich schon übernehmen, ein Klick auf den jeweiligen Eintrag bringt uns aber zu diesen erweiterten Einstellungen. So lässt sich etwa die Auswahl der Software ändern oder die Firewall deaktivieren, ... Zur Software lesen wir dann mehr weiter unten. Ein Klick nach möglichen Einstellungen auf "Installieren" und die Bestätigung im sich öffnenden Fenster startet die eigentliche Installation die vollständig automatisiert vor sich geht:

SuSE Linux starten und installieren - Automatisierte Installation

SuSE Linux starten und installieren - Automatisierte Installation

Alles in Allem dauert diese auf einer SSD mit KDE als Desktop und keinen zusätzlichen oder abgewählten Software-Paketen rund 20 Minuten, das System erkennt mögliche weitere installierte Systeme wie etwa Linux und Microsoft Windows, starten Sie das System wenn Sie dazu aufgefordert werden neu. Im Boot-Bildschirm können Sie nun ein installiertes System auswählen oder SuSE startet nach wenigen Sekunden automatisch selbst und Sie können sich anmelden:

SuSE Linux starten und installieren - Anmeldung

SuSE Linux starten und installieren - Anmeldung

Die erste Anmeldung dauert einige Sekunden länger als normal da erst Ihre Verzeichnisse angelegt werden und die Grundkonfiguration angelegt wird - dies dauert in der Regel aber keine keine 15 Sekunden:

SuSE Linux starten und installieren - Der Desktop

SuSE Linux starten und installieren - Der Desktop

Open SuSE konfifurieren

Über den Desktop selbst muss ich wohl nicht viel sagen, Sie finden im Menü bereits alle von mir beschriebenen, KDE, GNOME und Co sind auch unter SuSE gleich zu bedienen wie unter anderen Distributionen, hier geht es um die Unterschiede zu SuSE selbst. Der wohl größte Unterschied zu anderen Distributionen hat den Namen YaST der die Abkürzung für "Yet another Setup Tool2 ist, diese Software kann man als eine Art Systemsteuerung für die Distribution Open SuSE bezeichnen - ist sozusagen also das Pendant zur Systemsteuerung unter Windows. Fast alles was mit dem System zu tun hat lässt sich über diese Software grafisch mit der Maus konfigurieren, so etwa Software installieren, die Firewall einstellen, die Boot-Reihenfolge anpassen und vieles mehr. Ohne es zu merken hat man schon bei der Installation des Systems damit zu tun gehabt.

Sie finden diese Software im Anwendungsmenü im Bereich "System", alternativ starten Sie sie über den Schnellstarter (Alt + F2) oder über das Terminal durch den Befehl:

yast

Open SuSE Systemsteuerung YaST

Open SuSE Systemsteuerung YaST

Links finden Sie nun eine Liste mit unterschiedlichen Kategorien:

Software Software aus den Repositorys installieren oder löschen, das System und installierte Software aktualisieren, Repositorys hinzufügen oder entfernen
Hardware Anzeigen von Informationen über die Hardware, Drucker und Scanner konfigurieren
System Einstellungen der System-Konfiguration, den Bootloader konfigurieren, die Sprache und Uhrzeit umstellen, Einstellungen zum Netzwerk, Schriften installieren, ...
Netzwerkdienste Einstellungen rund um Dienste für das Netzwerk, so etwa um das System als Dateiserver, als Mail-Server, als Proxy und mehr zu nutzen
Sicherheit und Benutzer Weitere Benutzer anlegen, löschen oder deren Rechte anpassen, die Firewall aktivieren und konfigurieren, weitere Einstellungen zur Sicherheit
Virtualisierung Xen oder KVM zur Virtualisierung konfigurieren
Unterstützung Informationen zur Version der Distribution
Verschiedenes Snapshots der aktuellen Konfiguration und des Dateisystems erstellen und zurück spielen, System-Protokolle, ...

Rechts finden Sie den passenden Inhalt dazu, ein Klick auf die jeweilige Kategorie bringt die dazu gehörenden Einstellungen rechts in den Vordergrund, alternativ scrollen Sie einfach rechts bis Sie an der passenden Einstellung angelangt sind. Ein Klick auf die gewünschte Einstellung öffnet den passenden Dialog.

Jetzt wirklich alle Einstellungen durch zu gehen wäre etwas übertrieben daher werden wir uns in diesem Artikel auf das Verwalten von Software begnügen:

Software installieren, löschen und aktualisieren

Die Software YaST kümmert sich wie schon beschrieben um viele Einstellungen unter Open SuSE, dazu gehören auch das installieren, löschen und aktualisieren von Software unter dieser Distribution, das Verwalten von Repositorys, ... Das Erste worum man sich nach der Installation kümmern sollte ist das Aktualisieren des Systems und der darauf installierten Software, grundsätzlich macht dies SuSE automatisch - zumindest zeigt es verfügbare Aktualisierungen an wenn solche vorhanden sind, dazu prüft die Software dies in der Standardkonfiguration einmal täglich, solche zeigt das System dann in der Kontrollleiste oder im Panel über ein eigenes Icon an, alternativ starten Sie die Aktualisierung in YaST über den Punkt Online-Aktualisierungen, hier öffnen Sie nun das Menü "Konfiguration / Online-Aktualisierung" und klicken auf "Installieren":

Open SuSE - System und Software automatisch aktualisieren

Open SuSE - System und Software automatisch aktualisieren

Aktivieren Sie die Checkbox "Automatische Online-Aktualisierung" und stellen das gewünschte Intervall ein - das System erledigt die Installation von Updates nun automatisch ohne Nachfrage und informiert höchstens noch über einen möglicherweise nötigen Neustart wie es etwa bei einem Kernel-Update der Fall ist.

Über "Software installieren oder löschen" installieren Sie nun weitere Software oder löschen bereits installierte aber nicht benötigte:

Open SuSE - Software installieren oder löschen

Open SuSE - Software installieren oder löschen

Sie finden hier als erstes ein Feld zur Eingabe von Begriffen, hier können Sie den Namen einer Software eingeben, etwas das die Software können soll oder ähnliches, des weiteren findet sich die Schaltfläche "Anzeigen" - hier lässt sich installierte aber auch verfügbare Software anzeigen, dazu gibt es mehrere Arten:

Schemata Anzeigen von Software-Paketen in grob aufgeteilten Gruppen wie etwa Desktop-Umgebungen oder Kategorien
Paket-Gruppen Ähnlich wie die Schemata
RPM-Gruppen Grob sortierte Kategorien
Sprachen Für Open SuSE verfügbare Sprachen zur Lokalisierung
Installationsquellen Über die Repositorys sortierte Software
Suchen Die oben ersichtliche Suche nach Software
Installations-Übersicht Die Änderungen anzeigen die geschehen wenn Sie Einstellungen vor nehmen (Software installieren, löschen oder aktualisieren)

Hier beispielsweise die wohl am gebräuchlichsten Schemata:

Open SuSE - Software installieren oder löschen - Schemata

Open SuSE - Software installieren oder löschen - Schemata

Sie finden links die Kategorien an Software, per Klick auf eine solche öffnet sich der Inhalt mit den einzelnen Paketen rechts oben, ein Klick auf ein solches Paket sieht man die Beschreibung des Paketes darunter. Klicken Sie in die Checkbox vor dem jeweiligen Paket mit der rechten Maustaste öffnet sich das Kontext-Menü mit den jeweiligen Möglichkeiten, also die Software zu installieren, zu aktualisieren oder zu löschen, den jeweiligen Status des Paketes sehen Sie in der Checkbox davor, ein Haken zeugt davon das das Paket installiert ist, eine leere Checkbox bedeutet das es nicht installiert ist. Möglich ist auch die Änderung des Status indem man einfach so oft in die Checkbox klickt bis angezeigt wird das das Paket installiert oder gelöscht wird.

Wie etwa unter Synaptic unter Debian, Ubuntu und Co können Sie hier mehrere Pakete zur Installation auswählen ohne jedes einzeln installieren zu müssen, haben Sie alles ausgewählt was Sie installieren, aktualisieren und löschen wollen klicken Sie rechts unten auf den Schalter "Akzeptieren" und die Software zeigt mögliche Abhängigkeiten an die von der gewünschten Software benötigt werden:

Open SuSE - Software installieren oder löschen - Schemata

Open SuSE - Software installieren oder löschen - Schemata

Klicken Sie einfach auf "Fortfahren" und YaST erledigt den Rest. Möglicherweise kommt es dann vor das sich YaST überschlägt und nicht mehr versteht was es tun soll - dies kommt vor allem dann vor wenn man zusätzliche Repositorys nutzt - hier kann man dann entweder so lange die Vorschläge akzeptieren die YaST Ihnen gibt oder Probleme einfach "Ignorieren".

Manchmal benötigt man weitere Software die sich in den Repositorys nicht finden, so gibt es natürlich auch für Open SuSE weitere solche die Sie einfach nur einfügen müssen, dazu klicken Sie in YaST auf den Eintrag "Software-Repositorys":

Open SuSE - Software-Repositorys hinzu fügen

Open SuSE - Software-Repositorys hinzu fügen

Hier finden sich zunächst alle bereits genutzten, klicken Sie nun auf den Schalter "Hinzufügen" links unten und wählen nun im sich öffnenden Fenster den Eintrag "Community/Gemeinschaft...":

Open SuSE - Software-Repositorys hinzu fügen

Open SuSE - Software-Repositorys hinzu fügen

Hier lassen sich natürlich auch manuell etwa im Internet gefundene Repositorys manuell hinzu fügen, die wichtigsten finden Sie aber über diesen Eintrag, klicken Sie auf den Schalter "Weiter", das System sucht nun im Netz nach weiteren Repositorys und zeigt diese an (über den darüber liegenden Schalter "SLP" können Sie nach einzelnen Software-Paketen suchen):

Open SuSE - Software-Repositorys hinzu fügen

Open SuSE - Software-Repositorys hinzu fügen

Eines der wichtigsten ist wohl das Packman-Repository, früher gab es darin hauptsächlich Spiele und Multimedia-Software, inzwischen alles Mögliche, das Libdvdcss-Repository bringt vor allem verschlüsselte Video-DVD's zum laufen und über das NVIDIA-Repository brauchen wir gar nicht zu sprechen. Klicken Sie auf "Weiter", eventuelle Nachfragen beantworten Sie mit "Vertrauen", schon sind die Repositorys nutzbar. Den Inhalt des Packman-Repositorys finden Sie etwa hier. Natürlich kann auch das größte Repository namens Packman nicht alle Wünsche an Software erfüllen, so findet sich der Open SuSE Build-Service den verschiedene Projekte zur Veröffentlichung ihrer Software nutzen, geben Sie einfach den Namen der Software in die Suche ein - und klicken auf den Eintrag, hier etwa das Spiel Knights:

Open SuSE - Software von Webseiten installieren

Open SuSE - Software von Webseiten installieren

Klicken Sie auf den Schalter "One Click Installer", nach kurzer Zeit öffnet sich YaST mit der Prozedur zur Installation der Software.

Software manuell installieren, löschen und aktualisieren

Auch für Open SuSE gibt es natürlich Software-Pakete auf diversen Webseiten die ihre Software für SuSE erstellen, so etwa Google Chrome, haben Sie bisher ein auf Debian basierendes System genutzt gilt es darauf zu achten nicht ein DEB-Paket sondern ein RPM-Paket herunter zu laden. Nach dem herunter laden öffnen Sie das Verzeichnis in dem die Datei liegt und klicken das Paket rechts an, wählen den Eintrag "Öffnen mit / Software installieren und löschen":

Open SuSE - Software manuell installieren

Open SuSE - Software manuell installieren

Alternativ öffnen Sie das Terminal und installieren das Paket als Nutzer root per Befehl:

rpm -ivh dateiname.rpm

Schon ist die Software installiert:

Open SuSE - Software manuell installieren

Open SuSE - Software manuell installieren

Die Paket-Verwaltung von Open SuSE lässt sich natürlich auch komplett am Terminal nutzen, hierzu muss man natürlich als Nutzer root arbeiten, die nötigen Befehle:

Alle Optionen anzeigen:

zypper

Nach einem Paket suchen, hier etwa der Webbrowser Chromium:

zypper se chromium

Um eine Software zu installieren, hier wieder die selbe Software:

zypper in chromium

Um die selbe Software zu deinstallieren:

zypper rm chromium

Um das komplette System zu aktualisieren:

zypper up

Eine komplette Übersicht über die Befehle mit der Paket-Verwaltung Zypper finden Sie hier.

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