Linux Bibel online ~ Stellarium

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Österreich Lizenz.

Change language by Google translator: ...

Der Kosmos ist so unendlich groß das man sich diesen als normal sterblicher Mensch gar nicht vorstellen kann, wir sehen mit freiem Augen ohne Hilfsmittel - bei klarem Wetter und wenig Licht-Verschmutzung (also etwa außerhalb von Städten) an die drei bis fünftausend Sterne und manchmal auch einige Planeten, hin und wieder kommen auch Kometen hinzu. Nicht jeder kennt alle Sternbilder um auch die einzelnen Sterne und deren Namen zu erkennen - doch gerade dies ist nötig um etwa auch tiefere Objekte wie etwa weitere Galaxien und Nebel im weiten Raum zu finden die wenn man an der richtigen Stelle sucht schon mit einem billigen Feldstecher zu sehen sind.

Hier hilft natürlich die passende Software, so etwa eine virtuelle Sternkarte wie etwa Kstars (hier auf der Linux Bibel), eine solche Karte ist jedoch nicht jedermanns Ding - sie bevorzugen eher eine Software die den Himmel wirklich so zeigt wie er zu sehen ist - in diesem Fall ist man natürlich mit einem virtuellem Planetarium besser bedient - eine solche Software ist Stellarium.

Stellarium installieren

Unter auf Debian basierenden Linux-Distributionen wie etwa auch Ubuntu, Kubuntu, Linux Mint installieren Sie diese Software ganz einfach über die Paket-Verwaltung durch das Paket "stellarium".

Stellarium nutzen

Nach der Installation finden Sie die Software im Anwendungsmenü im Bereich "Bildung", alternativ starten Sie sie über den Schnellstarter (Alt + F2) oder über das Terminal durch den Befehl:

stellarium

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Je nach aktueller Tageszeit zeigt die Software den Himmel entsprechend - was zwar nicht in unserem Interesse liegt - werden wir aber später ändern, beim ersten Start zeigt die Software dem Himmel in der Nähe von Paris, was etwa in Graz schon etwas Unterschied bringen würde - wir sollten also erst einmal den Standort wechseln. Dazu bewegen wir den Mauszeiger in die linke untere Ecke womit sich zwei Leisten öffnen:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Wir bewegen den Zeiger in der linken Leiste nun ganz nach oben und klicken auf den Eintrag "Standortfenster":

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Hier suchen wir unsere Stadt oder die nächste größere und setzen diese auf Standard damit die Einstellung erhalten bleibt. Wie schon beschrieben zeigt die Software den zur Ortszeit passenden Himmel an - am Tag könnten wir so also gerade einmal die Sonne finden, dies schaffen wir aber wohl auch ohne Software, um die Sterne auch am Tag zu sehen blenden wir ganz einfach die Atmosphäre aus die uns daran hindert, dazu findet sich in der unteren Leiste das passende Icon:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Wir drehen den Himmel nun ganz einfach indem wir mit der Maus links klicken und das Bild in die richtige Richtung ziehen, dies funktioniert auch mit den Pfeil-Tasten, klicken wir ein Objekt am Himmel an erscheinen links oben zahlreiche Informationen zu diesem - klicken wir rechts verschwinden diese wieder:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Um das aktuell markierte Objekt zu zentrieren drücken wir ganz einfach die Leertaste - nun können wir wenn gewünscht das Objekt heran zoomen:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Befindet sich das gewünschte Objekt unter dem Horizont schalten wir einfach mit dem passenden Icon den Boden ab, über die weiteren Schaltflächen lassen sich diverse Objekte ein- und ausblenden, darüber muss ich denke ich nicht mehr schreiben - wichtiger sind wohl eher die Einstellungen. Diese finden Sie in der linken Leiste:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Hier finden sich neben Einstellungen zur Anzeige der Schaltflächen auch diverse Scripte die sich starten lassen und den Himmel automatisiert etwas näher bringen. Besonders unter den "Werkzeugen" lassen sich weitere Stern-Kataloge herunter laden die dann auch Objekte anzeigen wenn man tiefer ins All sehen möchte.

Auch zu finden in der linken Leiste natürlich das Himmel- und Anzeige-Optionsfenster das sich mehr um die Ansicht der angezeigten Objekte kümmert:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

So finden sich hier unter anderem auch die Einstellungen welche Sternbilder (welcher Kulturen) man sehen möchte:

Stellarium - virtuelles Planetarium unter LinuxStellarium - virtuelles Planetarium unter Linux

Die Software bietet für Interessierte sehr viel, auch elektronische Teleskope lassen sich damit führen oder extrasolare Planeten anzeigen und vieles mehr.

Weitere Scripts für Animationen installieren

Weiter oben wurden schon Scripts vor gestellt die Animationen in der Software ermöglichen, vorinstalliert sind nicht wirklich viele - es gibt natürlich noch viele mehr. Solche lädt man sich etwa unter Stellarium herunter, sind diese gepackt entpacken Sie sie sodass Sie eine oder mehrere Dateien mit der Endung ".ssc" erhalten. Öffnen Sie nun das in Ihrem Home-Verzeichnis versteckte Verzeichnis ".stellarium" und erstellen darin ein neues Verzeichnis namens "scripts" und speichern die Dateien darin. Nach einem erneuten Start finden Sie diese Scripte in den Einstellungen von Stellarium.
Wie Sie selbst solche Scripte erstellen lesen Sie im Stellarium Wiki.

Suche Nach oben Startseite Mail an den Autor Links rund um Linux









SiteLock