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Debian GNU/Linux ist die zweit älteste Linux-Distribution die noch aktiv entwickelt wird, Debian ist zwar ein klein wenig schwieriger zu installieren dafür aber extrem stabil und einfach zu nutzen. Debian gibt es nun seit dem Jahr 1993, nun gibt es eine noch ältere Distribution die ebenso aktiv entwickelt wird mit dem Namen Slackware, wenn man sich nun ansieht das dieses System alles andere als einfach zu installieren ist - zumindest gegenüber Debian oder gar gegenüber Ubuntu, noch dazu gibt es keine Software die bei der Konfiguration des Systems hilft, bei der Einbindung von zusätzlichen Treibern, die Paket-Verwaltung alles andere als einfach zu nutzen und das System selbst gerade einmal etwa alle 3 bis 4, manchmal auch alle 5 Jahre eine neue Version erfährt - Aktualisierungen kommen natürlich zur Sicherheit - was will der Nutzer mit einem solchen System, wie kann eine solche Distribution gegenüber anderen Systemen voraus haben um so lange bestehen zu können?

Die Gemeinsamkeiten zu Debian sind zumindest einmal extreme Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheit, das was Slackware vielen anderen Distributionen voraus hat ist aber die Brutalität so gut wie nichts am Kernel oder anderer Software zu ändern. Während Ubuntu, Debian, Linux Mint, Open SuSE, Arch Linux, Manjaro und so weiter und so fort schon beim Kernel selbst beginnen Anpassungen an die eigene Distribution vor nehmen und selbst bei Anwender-Software nicht Halt machen liegt bei Slackware so gut wie alles im originalen Zustand vor, Umständlichkeiten wie symbolische Links von Systemstart-Dateien auf erlaubte Dateien sind unter Slackware nicht gefragt, hier werden einfach die Originale ausführbar gemacht, Anwendungen werden nicht verändert sondern im originalen Zustand installiert, Slackware ist pures Linux. Dieses System hat das Ziel es dem Administrator so einfach wie möglich zu machen das System zu administrieren, so wenig Aufwand wie möglich zu verursachen und einfach nur perfekt zu funktionieren.

In diesem Beitrag wollen wir diese Linux-Distribution die sich absolut nicht nur für sichere Server eignet etwas besser kennen lernen und sehen das es dann doch Dinge gibt die es dem Administrator einfacher machen weitere Software zu installieren und das System zu warten, und Software gibt es unter Slackware ohne Ende.

Slackware installieren

Sie finden Slackware natürlich kostenlos unter Get Slack zum Download, laden Sie sich die aktuellste Version herunter und brennen das Image auf eine DVD oder kopieren dieses auf einen USB-Stick - mehr dazu hier. Nun starten Sie den Rechner vom erstellten Start-Medium.

Slackware Linux installieren

Slackware Linux installieren

Das System startet ungewöhnlich schnell, gleich einmal vorab - die Installation des Systems erfolgt komplett vom Terminal, eine grafische Oberfläche zur Installation ist nicht vorhanden, hier wäre es möglich diverse Optionen zum Start des Kernels anzugeben - dies ist in der Regel aber nicht nötig, drücken Sie zum fortfahren die Eingabe-Taste, der Kernel lädt und erkennt die Hardware:

Slackware Linux installieren - Tastatur-Layout auswählen

Slackware Linux installieren - Tastatur-Layout auswählen

Das System zeigt uns nun schon worum es als nächstes geht, die Auswahl für das Layout der Tastatur, wir drücken also die Taste 1 und bestätigen mit der Eingabe-Taste:

Slackware Linux installieren - Tastatur-Layout auswählen

Slackware Linux installieren - Tastatur-Layout auswählen

Wir nutzen die Pfeil-nach-unten-Taste um unser passendes Tastatur-Layout zu erhalten - hier etwa für deutsch, wir bestätigen wieder mit der Eingabe-Taste und können nun das Layout testen, nur Umlaute funktionieren noch nicht, mit der Eingabe von 1 + Eingabe kommen wir nun weiter zum Login:

Slackware Linux installieren - Login zum Installer

Slackware Linux installieren - Login zum Installer

Wir loggen uns nun als Administrator ein, dazu genügt es den Nutzernamen:

root

einzugeben, ein Passwort wird nicht benötigt und wieder mit der Eingabe-Taste zu bestätigen:

Slackware Linux installieren - Partitionieren

Slackware Linux installieren - Partitionieren

Wie uns der Installer nun schon zeigt geht es nun um die wichtigste Formalität - das Partitionieren der Festplatte. Zum Partitionieren für Linux, die Größe der Partitionen finden Sie mehr am voran gegangenen Link, typischerweise benötigt Slackware für das System selbst rund 7 Gigabyte, wollen Sie weitere Programme installieren sollten Sie natürlich mehr Platz schaffen, auch eine eigene Partition für die eigenen Dateien des Nutzers ist natürlich vorteilhaft, auch eine SWAP-Partition für den Auslagerungsspeicher ist natürlich brauchbar. Zum Partitionieren haben wie uns der Installer zeigt zwei Anwendungen zur Verfügung, "fdisk" und "cfdisk", mit der ersten Anwendung erfolgt die Partitionierung in mehreren Schritten und die zweite ist Menü-basiert. Für die meisten Nutzer wird "cfdisk" wahrscheinlich vorteilhaft sein, also starten wir den Befehl:

cfdisk

Als erstes geht es nun um die Auswahl der Partitionstabelle:

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Auswahl der Partitionstabelle

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Auswahl der Partitionstabelle

Der oberste Eintrag ist heute wohl der am meisten genutzte, vor allem wenn es sich um sehr große Festplatten handelt, wir bestätigen also mit der Eingabe-Taste und schon finden wir uns in der Partitionierung wieder:

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen

In diesem Menü bewegen wir uns nun mit den Pfeil-Tasten sowie der Taste Tabulator und bestätigen wieder mit der Eingabe-Taste. Oben sehen wir die bestehenden Partitionen oder den freien Speicher, unten die Aktionen, wir wählen also oben die zu löschenden Partitionen, zu verkleinernden oder den freien Speicher und nutzen dann unten die entsprechende Aktion, in diesem Fall werde ich natürlich als erstes eine erstellen - gleich mal die SWAP-Partition - ich nutze also den Schalter "NEW":

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Wir geben die Größe der Partition in Megabyte oder Gigabyte an, etwa im Schema für die SWAP-Partition doppelt so groß wie der Arbeitsspeicher:

2G

für zwei Gigabyte und bestätigen wieder:

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Wir wechseln nun auf den Eintrag "TYPE" und bestätigen um anzugeben um welche Art von Partition es sich handeln wird:

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Für SWAP wählen wir natürlich "SWAP" und bestätigen wieder. Nun wählen wir wieder den freien Speicher um die System-Partition anzulegen und geben die passende Größe an, die selbe Geschichte mit der Home-Partition, für die Systempartition nehmen wir als Type "Linux Filesystem" und für Home "Linux Filesystem":

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Slackware Linux installieren - Partitionieren - Erste Partition erstellen mit Cfdisk

Nun wählen wir wieder jede einzelne Partition mit dem Eintrag "WRITE" um die Partitionen auch tatsächlich auf die Platte zu schreiben - die Software fragt nach ob Sie dies auch tatsächlich wollen, geben Sie jedes Mal:

yes

ein und betsätigen. Ist dies abgeschlossen nutzen wir den Eintrag "QUIT" und verlassen somit die Partitionierung, nun nutzen wir den Befehl:

setup

um die eigentliche Installation zu starten:

Slackware Linux installieren - Der Beginn der Installation

Slackware Linux installieren - Der Beginn der Installation

In diesem Menü markieren wir wieder die einzelnen Einträge mit den Pfeil-Tasten und bestätigen mit der Eingabe-Taste, wir wählen also den zweiten Eintrag um das Layout der Tastatur für das System fest zu legen wie zuvor, wir bestätigen wieder und landen nun direkt in der Auswahl der SWAP-Partition:

Slackware Linux installieren - Auswahl der SWAP-Partition

Slackware Linux installieren - Auswahl der SWAP-Partition

Haben wir diese erstellt ist gleich die richtige markiert und es genügt die Bestätigung mit der Eingabe-Taste worauf wir die Möglichkeit haben die Festplatte auf fehlerhafte Blöcke prüfen können, ist die Platte schon älter ist dies vorteilhaft, ansonsten können wir dies einfach überspringen:

Slackware Linux installieren - Festplatte prüfen

Slackware Linux installieren - Festplatte prüfen

Die weitere Bestätigung bringt uns zur Auswahl der System-Partition:

Slackware Linux installieren - Auswahl der Systempartition

Slackware Linux installieren - Auswahl der Systempartition

Wieder markieren wir den gewünschten Eintrag für die Systempartition und bestätigen was uns zur Formatierung der Partition bringt, also dem Anlegen des Dateisystems:

Slackware Linux installieren - Partition formatieren

Slackware Linux installieren - Partition formatieren

Wir wählen nun den gewünschten Eintrag - der oberste dient dazu schnell ohne Prüfung zu formatieren, etwa auf einer neuen Festplatte, die unteren beiden führen auch eine Prüfung durch - für ältere Platten:

Slackware Linux installieren - Partition formatieren - Auswahl des Dateisystems

Slackware Linux installieren - Partition formatieren - Auswahl des Dateisystems

Wir wählen nun das gewünschte Dateisystem und bestätigen wieder womit die Formatierung durchgeführt wird, wir landen bei der Auswahl weiterer Partitionen:

Slackware Linux installieren - Weitere Partitionen hinzufügen

Slackware Linux installieren - Weitere Partitionen hinzufügen

Dazu zählt natürlich eine extra Home-Partition, wir markieren den Eintrag und bestätigen, wählen wieder die Art der Formatierung sowie das Dateisystem womit uns das System fragen wird als was wir die Partition einhängen wollen:

Slackware Linux installieren - Weitere Partitionen hinzufügen

Slackware Linux installieren - Weitere Partitionen hinzufügen

In diesem Fall natürlich unter "/home", wir bestätigen womit uns der Installer nun das Ergebnis zeigt:

Slackware Linux installieren - Weitere Partitionen hinzufügen

Slackware Linux installieren - Weitere Partitionen hinzufügen

Nach der weiteren Bestätigung unsererseits fragt uns der Installer von welchem Medium das System installiert werden soll, wählen Sie je nachdem was Sie erstellt haben:

Slackware Linux installieren - Die Installation

Slackware Linux installieren - Die Installation

Die Nachfrage "Scanning for CD oder DVD Drive" oder nach dem USB-Medium bestätigen Sie mittels "auto" womit wir in der Auswahl der einzelnen Pakete landen:

Slackware Linux installieren - Die Installation - Auswahl der Pakete

Slackware Linux installieren - Die Installation - Auswahl der Pakete

Wie wir schon sehen nutzt Slackware KDE als Desktop-Umgebung, weitere lassen sich später per Repositorys installieren. Wir nutzen hier zusätzlich die Leertaste um einzelne Paket-Gruppen zu wählen oder abzuwählen, markieren Sie also zusätzlich den Eintrag "International Language Support for KDE" und bestätigen womit wir nun die Art der Installation wählen können:

Slackware Linux installieren - Die Installation - Auswahl der Art der Installation

Slackware Linux installieren - Die Installation - Auswahl der Art der Installation

Mittels "Full" wird das komplette System installiert und mit "Menu" können Sie einzelne Pakete abwählen, ist dies geschehen beginnt die eigentlich Installation die völlig automatisch abläuft.

Während der Installation der einzelnen Pakete ist keine Eingabe nötig, warten Sie einfach ab - es dauert auf einer SSD-Festplatte keine 10 Minuten. Ist dies geschehen fragt der Installer ob ein Startmedium zur Sicherheit erstellt werden soll - dies kann etwa dann helfen wenn Sie Windows 10 zusätzlich installiert haben das gerne den Linux-Bootloader beim Update überschreibt:

Slackware Linux installieren - Boot-Stick

Slackware Linux installieren - Boot-Stick

Nun geht es um den Bootloader der in Fall von Slackware nicht GRUB sondern LILO ist, die einfachste Methode namens "simple" ist dann problemlos wenn kein anderes Betriebssystem installiert ist, ist Windows oder andere Linux-Systeme installiert sollten Sie den Bootloader nicht installieren - also "skip" und den Bootloader eines der Linux-Systeme nutzen wie am voran gegangenen Link beschrieben, alternativ lässt sich der "expert"-Modus nutzen der relativ einfach zu nutzen ist - Sie müssen aber wissen auf welcher Partition welches System installiert ist. Nun geht es noch um das Standard-Terminal:

Slackware Linux installieren - Terminal auswählen

Slackware Linux installieren - Terminal auswählen

In der Regel wählen Sie hier den ersten Eintrag, nun fragt der Installer noch um gewünschte Kernel-Optionen die Sie in der Regel überspringen können:

Slackware Linux installieren - Kernel-Optionen

Slackware Linux installieren - Kernel-Optionen

"Use UTF-8 Console" sollten Sie in Europa aktivieren und den Bootloader installieren Sie in den "MBR" wenn Sie Slackware zum starten anderer Systeme nutzen wollen, "root" dann wenn Slackware über andere Systeme gestartet werden soll:

Slackware Linux installieren - Bootloader installieren

Slackware Linux installieren - Bootloader installieren

Weiter geht es nun noch um die Maus wie diese angeschlossen ist, handelt es sich um ein Notebook oder eine USB-Maus, also auch Bluetooth nutzen Sie den USB-Eintrag, ansonsten meist PS2:

Slackware Linux installieren - Maus installieren

Slackware Linux installieren - Maus installieren

Die weiteren Nachfragen zur Maus bestätigen Sie, anschließend wird das Netzwerk konfiguriert was Sie mit "Yes" bestätigen, geben Sie einen Rechnernamen ein:

Slackware Linux installieren - Netzwerk konfigurieren

Slackware Linux installieren - Netzwerk konfigurieren

Der Domainname ist nur dann nötig wenn Sie ein ausgereiftes Netzwerk betreiben, dann können Sie dem Rechner noch eine statische IP-Adresse zuweisen - oder wie wahrscheinlich üblicher dieses automatisch per DHCP konfigurieren lassen, normale Nutzer werden den Networkmanager bevorzugen:

Slackware Linux installieren - Netzwerk konfigurieren

Slackware Linux installieren - Netzwerk konfigurieren

Zuletzt geht es noch um die zu automatisch startenden Dienste:

Slackware Linux installieren - Zu startende Dienste

Slackware Linux installieren - Zu startende Dienste

Je nachdem ob Sie nun einen Dateiserver, Mail-Server oder ähnliches benötigen aktivieren Sie die nötigen. Geben Sie nun noch die Zeitzone an:

Slackware Linux installieren - Zeitzone fest legen

Slackware Linux installieren - Zeitzone fest legen

Sowie den zu nutzenden Fenster-Manager:

Slackware Linux installieren - Fenster-Manager wählen

Slackware Linux installieren - Fenster-Manager wählen

Nach dem Anlegen des Passwortes für den Administrator landen Sie wieder im Hauptmenü das Sie über "EXIT" verlassen und das System per Befehl:

reboot

neu starten. Entfernen Sie das Medium zur Installation. Sie sitzen nun vor dem Bootlogo von Slackware in dem alle installierten Systeme zum Start bereit warten, wählen Sie Slackware (automatisch) aus und bestätigen mit der Eingabe-Taste, ansonsten startet das System nach etwa 2 Minuten automatisch:

Slackware - der erste Start

Slackware - der erste Start

Nach kurzen Sekunden sehen Sie sich vor dem Terminal wieder da wir einen Start der Desktop-Umgebung erst konfigurieren müssen:

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten

Das wir noch keine grafische Desktop-Umgebung haben dient vor allem der Sicherheit, wir sind ja nicht unter Microsoft Windows wo der Nutzer als Administrator auf der grafischen Oberfläche alles tun kann - unter Linux könnte der Administrator ja selbst den Kernel löschen. Wir loggen uns also mit dem Nutzer "root" ein, bestätigen mit der Eingabe-Taste und geben das angelegte Passwort ein:

root

Führen Sie den Befehl:

adduser

aus und bestätigen:

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten - Nutzer anlegen

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten - Nutzer anlegen

Geben Sie einen Nutzernamen ein und bestätigen die weiteren Abfragen, geben Sie zuletzt den vollständigen Namen und ein neues Passwort für den Nutzer an, damit hätte sich diese Geschichte erledigt. Nun wollen wir natürlich noch automatisch die grafische Oberfläche starten, dazu führen wir folgenden Befehl aus:

vi /etc/inittab

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten

Bewegen Sie den Curser mit den Pfeil-Tasten zu folgenden Eintrag unter die Ziffer "3"

# Default runlevel. (Do not set to 0 or 6) id:3:initdefault:

Drücken Sie die Taste s und geben die Ziffer "4" ein:

# Default runlevel. (Do not set to 0 or 6) id:4:initdefault:

Die Datei speichern wir nun indem wir die Taste v drücken um in den Kommando-Modus zugehen, nun drücken wir noch den Befehl:

:wq

Um die Datei zu speichern und zu schließen. Wir starten den Rechner mittels:

reboot

neu und können uns grafisch anmelden:

Slackware - der erste Start - Desktop-Umgebung starten

System aktualisieren und Software verwalten

Was nun absolut nötig ist - das System aktualisieren, wir öffnen ein Terminal und werden mittels des Befehls:

su

zum Nutzer root. Der erste Befehl der nun nötig ist im neu installierten System:

slackpkg update gpg

Damit werden die Sicherheitsschlüssel aktualisiert, nun wollen wir die verfügbaren Aktualisierungen anzeigen lassen:

slackpkg update

und:

slackpkg check-updates

Und nun aktualisieren wir das komplette System mittels:

slackpkg upgrade-all

Wir suchen nach Software, hier etwa nach Firefox:

slackpkg search firefox

Das gewünschte Paket installieren:

slackpkg install firefox

Um ein Paket zu deinstallieren:

slackpkg remove firefox

Wir wollen die nach der Installation nicht mehr nötigen Dateien löschen:

slackpkg clean-system

Mehr zur Paket-Verwaltung "slackpkg" unter slackpkg. Wir wollen aber natürlich möglicherweise auch eine grafische Paket-Verwaltung nutzen - natürlich gibt es eine solche die der grafischen Oberfläche von Synaptic stark ähnelt. Laden Sie sich zu Beginn von Slapt-Get die neueste Version der Software herunter - dazu zählen beide Pakete, die Terminal-Version "slapt-get" sowie die grafische Version "gslapt", installieren Sie über die Paket-Verwaltung wie oben beschrieben die folgenden Pakete "atk glib2 gtk+2 pango x11", nun folgt die Installation der herunter geladenen Version von Slapt-Get durch den Befehl:

installpkg slapt-get-version

Anschließend installieren Sie die grafische Software auf die selbe Art, die Software finden Sie nun im Anwendungsmenü im Bereich "System", eines darf man hier allerdings nicht vergessen - Gslapt funktioniert nur mit externen Repsoitorys (siehe unter), das offizielle Slackware-System muss mittels "slackpkg" verwaltet / aktualisiert werden.

Natürlich gibt es nicht nur die im offiziellen Slackware-Repository verfügbare Software sondern auch einige weitere die etwa mehr Software, weitere Desktops wie etwa GNOME mit bringen, aber auch aktuellere Software - eine Liste solcher finden Sie unter inoffizielle Slackware-Repositorys - diese lassen sich einfach über die grafische Oberfläche Gslapt einbinden.

Weiteres

Wollen Sie noch mehr, etwa zur Konfiguration des Systems besuchen Sie einfach die Seite von Slackware, so alt Slackware auch schon ist - so groß ist auch die Community dahinter.

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