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Informationen, Raspbian installieren, der erste Start, Netzwerk einrichten, System aktualisieren / Software installieren & löschen, Sicherheit, mit dem Pi im Netzwerk verbinden, Beispiele - einige Ideen für den Pi, Raspberry Pi als Musik-Streaming-Server mit MPD, Raspberry Pi als NAS-Server mit OpenMediaVault, Die eigene Cloud mit Owncloud, Raspberry Pi als SAMBA-/SMB-Server (Dateiserver) für gemischte Netzwerke, Gentoo auf dem Raspberry Pi installieren, Raspberry Pi als WLAN AP / Router, Raspberry Pi 3 als Web- und Datenbank-Server, Grundkonfiguration des Raspberry Pi, Raspbery Pi als Office- und Webserver, Orange Pi als Kassen-Rechner, Gentoo-Image für den Orange Pi Plus, Orange Pi als Webcam- Office und WLAN-AP, Raspberry Pi streamt auf die Leinwand, Alternativen zum Raspberry Pi, Raspberry Pi als Time Capsule für den MAC

Der Raspberry Pi ist gerade etwas größer als eine Zigaretten-Schachtel, die billigsten Versionen kosten um die 35 bis 40€ und ist trotzdem ein richtiger Computer mit allem was ein solcher benötigt. Entwickelt wurde Der Pi in einem amerikanischen Bildungsinstitut - der Grund war es Schülern und Studenten das Programmieren und Entwickeln näher zu bringen - besser gesagt das Interesse daran zu wecken. Nun ist der Raspberry Pi inzwischen ein Hype für Jedermann, trotz der hinderlichen Hardware: eine ARM Cortex-CPU mit 700 bis 1200MHz Takt, je nach Version mit ein bis vier Kernen, 32 oder 64Bit, 512 bis 1024MB RAM Hauptspeicher lässt sich mit Linux sehr viel daraus machen. So ist eine beliebte Lösung ein Media-Server für das ganze Haus etwa mit der Media-Server-Software Kodi, nur einige weitere Möglichkeiten wären die Automatisierung des Hauses, Webserver, Mail-Server, Wetterstation und vieles, vieles mehr - alles ist möglich wenn man die Ideen dazu hat. Lange Zeit gab es als Betriebssystem für diesen Minirechner nur Linux, inzwischen gibt es sogar Windows 10 für den Pi - doch hiervon sollte man solange man nicht selbst programmieren und entwickeln will die Finger davon lassen - es ist zwar absolut kostenlos doch ohne grafische Oberfläche - alles was man möchte muss man selbst in die Wege bringen.

In diesem Beitrag wollen wir nun lernen wie man ein Betriebssystem auf dem Raspberry Pi installiert und konfiguriert, und natürlich werde ich auch einige kleine Beispiele liefern was man mit diesem Teil so alles machen könnte.

Was wird benötigt?

Als erstes natürlich der Raspberry Pi den man in jedem besseren Computer-Laden bekommt - unter Amazon kostet das Teil rund 35€, ein HDMI-Kabel (grob geschätzt 8 bis 20€ je nach Länge), eine Tastatur (ab 12€) und eine Maus. Ein Computer-Bildschirm - dies kann auch ein ganz einfacher Fernseher mit HDMI-Anschluss sein und am besten noch ein Ethernet-Netzwerkkabel (auch hier ab 6€ je nach Länge sowie unbedingt eine Micro-SD-Karte die als Festplatte dienen wird, diese sollte minimal 8GB Speicher haben - je nachdem was man mit dem Pi machen will natürlich größer. Zur Strom-Versorgung natürlich nun noch nötig ein Smartphone-Ladegerät. Wenn Sie auch Audio über den Pi an den Monitor verteilen wollen benötigen Sie noch ein Audio-Kabel um damit den Pi mit diesem zu verbinden oder einfach Computer-Lautsprecher.

Wichtig

Schließen Sie keine externen Geräte an die zusätzlich Strom benötigen und keinen Anschluss für sich selbst haben - dies würde wahrscheinlich Störungen verursachen, so etwa externe Festplatten. Ist dies doch nötig nutzen Sie einfach einen USB-Hub (USB-Verteiler) mit eigenem Strom-Anschluss (ab 15€).

Das System installieren

Als erstes benötigt man wie schon beschrieben eine Micro-SD-Karte die als Festplatte dienen soll, minimal 8GB groß, besser natürlich etwas mehr. Dann braucht man natürlich das gewünschte Betriebssystem von denen es schon einige gibt - alle möglichen finden Sie gleich unter Raspberry.org. Am beliebtesten ist hier natürlich Raspbian das direkt von Debian abstammt. Noobs ist kein eigentliches Betriebssystem für den Pi sondern eine solche die es ermöglicht das gewünschte System auf den Pi zu spielen (diese wird auf den Pi kopiert und davon wird gestartet, man wählt das System und die Software spielt das System im laufenden System auf die Platte - nicht unbedingt umständlich - unter Linux jedoch unnötig und Zeit-Verschwendung). Dazu finden sich noch einige weitere wie etwa auf Ubuntu basierende Systeme oder OSMC das gleich das Mediacenter Kodi installiert. Auch Windows 10 findet sich dort - dieses ist jedoch wie schon beschrieben kein klassisches Windows mit grafischer Oberfläche - sind Sie kein Entwickler - ein sinnloses System, aber auch einige weitere Systeme.

Ich werde hier nicht alle Systeme beschreiben sondern Raspbian, es ist wie schon beschrieben das am meisten genutzte System und gerade für Debian- und Ubuntu-Nutzer entsprechend bekannt sodass diese nicht viel lernen müssen.

Laden Sie das entsprechende ZIP-Archiv herunter, von Raspbian gibt es gleich zwei komprimierte Archive, eine minimale Version ohne grafische Oberfläche sowie ein solches mit bereits integriertem Desktop - also mit grafischer Oberfläche - für Einsteiger absolut zu empfehlen. Die zuletzt beschriebene umfangreiche Version hat ein Download-Volumen von rund 1,4GB - entpacken Sie das ZIP-Archiv - dies dauert je nach Hardware einige Sekunden und schließen nun die Micro-SD-Karte an den Rechner an. Das darauf liegende Datei-System ist dabei komplett egal - es wird sowieso überschrieben, also sollten Sie auch keine noch benötigten Daten liegen haben.

Wir werden nun heraus finden wie sich der Datenträger nennt - also unsere Micro-SD-Karte um per Terminal das entpackte System-Image auf diese Karte zu verfrachten. Dazu starten wir als Nutzer root den Befehl:

fdisk -l

Raspberry Pi - Installieren

Raspberry Pi - Installieren

Der Befehl zeigt uns nun als Ausgabe alle angeschlossenen und eingebauten Datenträger an, in diesem Fall nur meine eingebaute Festplatte - haben Sie jedoch auch Ihre SD-Karte angeschlossen wird auch diese angezeigt, achten Sie hier vor allem auf die totale Bezeichnung unter dem Eintrag "DISK" - genau diese Bezeichnung benötigen wir:

Raspberry Pi - Installieren

Raspberry Pi - Installieren

Um absolut sicher zu gehen starten Sie diesen Befehl einmal vor dem Anschließen der SD-Karte und einmal danach - der neu hinzu gekommene Eintrag ist die benötigte Karte, im Beispiel wird sich diese "/dev/sdc" nennen. Um nun das Image des Systems auf diese Karte zu kopieren nutzen wir nun wieder als Administrator des Systems das Terminal, wir wechseln in das Verzeichnis in dem die entpackte Datei liegt - andernfalls speichern Sie einfach die Datei direkt in Ihrem Home-Verzeichnis - so müssen Sie auf dem Terminal nicht das Verzeichnis zu wechseln. Wir kopieren das Raspbian-System nun wie im Beispiel beschrieben mit dem Befehl:

dd if=2016-xx-xx-raspbian-jessie.img of=/dev/sdc

Ersetzen Sie dabei den Dateinamen der aus Erstellungsdatum und aktueller Distribution besteht durch den korrekten sowie die Bezeichnung der Platte. Das kopieren der rund vier GB großen Datei kann einige Minuten dauern, warten Sie einfach ab bis der Eingabe-Prompt wieder zu sehen ist. Anschließend entfernen Sie die Karte sicher durch den Befehl:

umount /dev/sdc

Nun können Sie die Karte wieder aus dem Rechner entfernen.

Der erste Start

Nach dem Kopieren des Systems auf die SD-Karte ist das System auch schon bereit, schieben Sie die Micro-SD-Karte in den Slot des Raspberry, schließen Tastatur wie Maus an sowie das HDMI-Kabel an Fernseher / Computer-Bildschirm und an den Pi. Schalten Sie nun den Bildschirm an und stellen auf HDMI - nun schließen Sie das Smartphone-Ladegerät an - damit startet der Mini-Rechner automatisch. Sie sehen zu Beginn kurz das Boot-Logo, von Ihnen ist keine Interaktion nötig. Nach kurzer Zeit sieht man das Logo des neuen Pixel-Desktops der gleich starten wird - dies dauert einige Sekunden:

Raspberry Pi - Pixel-Desktop

Raspberry Pi - Pixel-Desktop

Wie man hier sieht ist der Desktop klassisch und einfach aufgebaut - selbst Windows-Anwender sollten damit problemlos zurecht kommen. Die erste Einstellung die Sie nun vornehmen sollten ist das System an Ihre Sprache anzupassen, dies geschieht über das Menü "Preferences / Raspberry Pi Preferences:

Raspberry  Pi - Sprache und Tastaturlayout ändern

Raspberry Pi - Sprache und Tastaturlayout ändern

Gehen Sie der Reihe nach die Einstellungen durch und stellen auf Ihre Sprache um. Auf dem Reiter "System" gilt es nun das Passwort zu ändern - dies ist absolut notwendig, denn jeder Nutzer der den Raspberry Pi kennt kennt auch die Daten für den Login, pi als Nutzername und raspberry als Passwort, beides ist auch gleich der Administrator. Hier noch ganz wichtig, bisher nutzt Raspbian nur die vier GB auf der SD-Karte, klicken Sie also auf die Schaltfläche "Dateisystem erweitern", dies geschieht in wenigen Sekunden, starten Sie den Rechner neu ("Menü / Shutdown") und das System nutzt den gesamten Speicherplatz.

Netzwerk einrichten

Alle Netzwerkschnittstellen des Raspberry Pi funktionieren nach der Installation des Systems bereits ohne Probleme was uns der Befehl:

sudo ifconfig

zeigt:

Raspberry  Pi - Netzwerk

Raspberry Pi - Netzwerk

Am einfachsten wäre es nun den Pi ganz einfach mit einem Ethernet-Kabel mit dem Router zu verbinden, wir wollen aber natürlich auch wenn vorhanden den Rechner per WLAN mit diesem verbinden - Kabel entfallen auf diese Art und Weise. Dazu müssen Sie gar nicht viel wissen, wir starten auf dem Terminal den Befehl:

sudo nano /etc/network/interfaces

Dies öffnet im Terminal-Editor Nano die Datei "/etc/network/interfaces" deren Inhalt nun etwa so aussehen könnte:

# interfaces(5) file used by ifup(8) and ifdown(8) # Please note that this file is written to be used with dhcpcd # For static IP, consult /etc/dhcpcd.conf and 'man dhcpcd.conf' # Include files from /etc/network/interfaces.d: source-directory /etc/network/interfaces.d auto lo iface lo inet loopback iface eth0 inet manual auto usb0 allow-hotplug usb0 iface usb0 inet dhcp allow-hotplug wlan0 iface wlan0 inet manual wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf allow-hotplug wlan1 iface wlan1 inet manual wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Wir bewegen nun den Curser mit den Pfeil-Tasten ganz nach unten und fügen folgende Zeilen als neue Zeilen hinzu:

iface wlan0 inet dhcp wpa-ap-scan 1 wpa-scan-ssid 1 wpa-ssid "WLAN-Name" wpa-psk "WLAN-Passwort"

Wir speichern die Datei durch die Tastenkombination "Strg + O", bestätigen das Speichern mit der Eingabe-Taste und schließen den Editor durch "Strg + X", nun starten wir das Netzwerk neu durch den Befehl:

sudo service networking restart

Das System sucht nun nach dem Netzwerk und verbindet sich mit diesem falls Sie natürlich "WLAN-Name" und "WLAN-Passwort" richtig gesetzt haben.

Per Ethernet-Kabel ändern Sie folgenden Eintrag:

iface eth0 inet manual

in folgenden um:

iface eth0 inet dhcp

um und starten ebenfalls das Netzwerk neu.

Um mit dem Pi über UMTS oder LTE ins Internet zu gelangen installieren Sie das Paket "umts-modeswitch" (bei sehr aktuellen Versionen von Raspbian schon installiert) sowie "network-manager-gnome" - nach einem Neustart des Systems findet sich das entsprechende Icon im Panel zur wirklich sehr einfachen Konfiguration.

System aktualisieren

Das erste wenn über ein Netzwerk verfügt sollte das Update des kompletten Systems sein, dies erfolgt am einfachsten und schnellsten über das Terminal durch die Befehle:

sudo apt-get update sudo apt-get upgrade sudo apt-get dist-upgrade sudo rpi-update

Der letzte Befehl ist selbst Debian-Nutzern nicht bekannt - er aktualisiert den Kernel des auf den Raspberry Pi getrimmten Kernels.

Software installieren / deinstallieren

Das der Raspberry Pi mit Raspbian auf Debian basiert können Sie ohne Probleme die Anleitung auf der Linux Bibel von APT Software verwalten nutzen. Nicht wirklich jede Software von Debian wurde auf die ARM-Architektur portiert - doch jegliche System-Software und ein ganzer Arsch voll mit Anwendungen für den Nutzer. Etwas einfacher für Umsteiger ist die grafische Software-Verwaltung die Sie im Menü "Einstellungen / Add - Remove Software" finden:

Raspberry Pi - Software installieren / deinstallieren

Raspberry Pi - Software installieren / deinstallieren

So wie etwa in diesem Bild die Suche nach Firefox und dessen Sprach-Dateien. Die grafische Oberfläche basiert weitestgehend auf Synaptic und ist so sehr einfach zu bedienen.

Sicherheit

Bei der Sicherheit geht es mittels Raspbian ähnlich wie bei Debian zu, eventuelle Fehler und Lücken werden so schnell wie möglich korrigiert, es liegt nur an Ihnen Aktualisierungen auch einzuspielen, etwas weiter oben sehen Sie schon die Aktualisierung des Systems - unter normalen Umständen sollte dies einmal die Woche genügen. Auch die Firewall wird wie unter Debian aktiviert und konfiguriert. Sie haben die einfache Möglichkeit via GUFW - also selbst für Einsteiger sehr einfach zu nutzen und die professionelle via Iptables. Die Firewall spielt vor allem dann eine große Rolle wenn Sie mit dem Pi mehr machen wollen als nur surfen.

Mit dem Pi verbinden

Wir haben nun schon gelernt wie einfach es ist mit dem Raspberry Pi in das Internet zu kommen, mit diesem zu surfen, mailen und so weiter und so fort. Doch hat nicht jeder vor den Pi als reine Surf-Station, Media-Center oder für sonstige einfache Dinge zu verwenden. Der Pi mit Raspbian ist mehr als nur einfacher Computer für Windoofies ... Er hat zwar die Geschwindigkeit eines Mittelklasse-Smartphones - doch das Teil ist der Hammer, so bauen Sie sich ohne Probleme Ihren WLAN-Router ohne zusätzliche Kosten, bieten einen Webserver direkt in das Internet an, basteln Ihren eigenen Mail-Server ... oder steuern die Elektronik Ihres gesamten Hauses damit - Sie sind unterwegs nach Hause und die Heizung ist für die überraschend tiefen Temperaturen zu niedrig - stellen Sie diese doch über das Smartphone höher, ... Diese und noch viele Dinge mehr die mir gerade nicht einfallen sind möglich, mit dem Raspberry Pi und einem kostenlosen Linux-System - ein Monitor ist dazu nicht nötig und meist nur umständlich. Ich will gerade einen Film im Fernsehen sehen und gleichzeitig den Pi konfigurieren - natürlich - es ist Linux.

Um sich von welchem Rechner auch immer mit Ihrem Raspberry Pi zu verbinden müssen Sie als erstes dessen IP-Adresse kennen, dies lässt sich ganz einfach heraus finden. Installieren Sie einfach über einem beliebigen Linux-Rechner im Netzwerk über die Paket-Verwaltung das Paket "apr-scan" - nicht auf dem Pi. Nun starten Sie als Nutzer root - also als Administrator auf dem selben Rechner auf dem Terminal den Befehl:

arp-scan -l

Nun erhalten Sie in der Ausgabe alle IP-Adressen in Ihrem Netzwerk, egal ob mit oder ohne Router, etwa:

Raspberry Pi - IP-Adresse

Raspberry Pi - IP-Adresse

In diesem Fall lautet diese "10.42.0.100", was wir nun noch benötigen ist ein einfaches Terminal und ganz wenig Kenntnis über die Secure Shell oder einfach SSH.

Nun, nehmen wir einmal an Sie haben den Nutzer-Namen am Pi und dessen Passwort noch nichts geändert so lautet der Befehl zum Verbinden in diesem Fall einfach:

ssh pi@10.42.0.100

Das genutzte System fragt nach dem Passwort des Nutzers "pi" und möchte bestätigt wissen ob dessen Zertifikat beglaubigt wir was man mit:

yes

bestätigt. Danach findet man sich am Terminal direkt auf dem Pi wieder. Alle Befehle die man nun ausführt werden nicht auf dem lokalen System ausgeführt sondern am Pi - sehen kann man siese natürlich auch am lokalen Terminal. Nun ist das Terminal zwar sehr effektiv, jedoch nicht für jeden Nutzer sehr ansprechend - man kann natürlich auch grafische Anwendungen starten die dann am lokalen Rechner als Fenster erscheinen obwohl der Pi gar nicht an einen Monitor angeschlossen ist. Möchte man dies startet man die Verbindung statt mit:

ssh pi@10.42.0.100

durch:

ssh -X pi@10.42.0.100

Wie üblich ist darauf zu achten das man unter Linux große und kleine Buchstaben tatsächlich groß oder klein schreibt. Am Terminal mit der Verbindung ändert sich soweit nichts - startet man jedoch über das Terminal nun ein grafisches Programm öffnet sich das Fenster am lokalen Rechner. Geht man gleich etwas weiter - die Desktop-Umgebung Pixel ist eigentlich eine Modifizierung von LXDE - und startet etwa dessen Panel öffnet sich dieses am lokalen Bildschirm. Hier der normale KDE-Desktop:

Raspberry Pi - grafische Anwendungen per SSH

Raspberry Pi - grafische Anwendungen per SSH

Und hier nun der Start des Panels von LXDE mit Menü und Anwendungen durch den Befehl:

lxpanel &

Raspberry Pi - grafische Anwendungen per SSH

Nach dem Start des Panels sehen Sie eine Zahl, etwa:

[1] 1957

Zu Beginn sehen die Nummer des Prozesses und dann die eigentlich wichtige Prozess-ID, mit dieser beenden Sie auch den Prozess durch den Befehl:

kill 1957

Sie können nun ganz einfach über das zu sehende Menü auf dem Pi installierte Anwendungen starten - diese integrieren sich in das Panel - etwas verwirrend ist das sich dort auch am lokalen Rechner geöffnete Anwendungen zeigen - daran gewöhnt man sich jedoch schnell.

Mittels des Befehls:

exit

verlassen Sie die SSH-Sitzung.

Bevor wir nun etwas weiter gehen und uns ansehen was mir zum Pi alles einfällt wollen wir uns mit einigen weiteren Verbindungen beschäftigen um mit diesem Mini-Rechner Verbindung aufzunehmen. Das Terminal ist zwar sehr nett zur Konfiguration und ähnlichen Dingen, wenn es aber um das Kopieren und verschieben von Dateien geht sind grafische Anwendungen oft bevorzugt. Als erstes wollen wir uns einmal die KDE-Software Konqueror ansehen, es ist eigentlich schon fast ein Dinosaurier unter den Linux-Anwendungen - früher Webbrowser, Dateimanager, Bild-Betrachter, Editor, FTP-Klient und vieles mehr. Heute wird Konqueror nur noch von Insidern benutzt - er ist zwar langsamer als heutige Webbrowser, doch nicht nur extrem sicher sondern vor allem auch ein wunderbarer grafischer SSH-Klient.

Sie installieren die Software unter auf Debian basierenden Systemen ganz einfach über die Paket-Verwaltung durch das Paket "konqueror". Nach der Installation finden Sie die Software im Anwendungsmenü im Bereich "Internet", alternativ starten Sie über den Schnellstarter (Alt + F2) oder über das Terminal durch den Befehl:

konqueror

Nun nehmen wir einmal an Sie haben die Daten zur Anmeldung noch nicht geändert, loggen sich also mit dem Nutzer-Namen "pi" ein, die IP-Adresse lautet wie oben beschrieben "10.42.0.100", statt wie am Terminal mit "ssh" zu beginnen geben Sie in die Adressleiste folgendes ein:

fish://pi@10.42.0.100

Der Browser verbindet sich und verlangt nach dem Passwort des Nutzers, zeigt anschließend dessen Home-Verzeichnis an:

Raspberry Pi - grafisch über SSH / Fish verbinden

Raspberry Pi - grafisch über SSH / Fish verbinden

Per "Aufwärts" kommen Sie ein Verzeichnis höher und somit auch ins System-Verzeichnis, können Daten und Dateien mit entsprechenden Rechten auch per Klick bearbeiten. Per Menü "Fenster / In linke und rechte Ansicht teilen" teilen Sie das Fenster in zwei Teile, in jedem Fenster können Sie ein anderes Verzeichnis wählen, so natürlich auch Dateien zwischen dem Raspberry Pi und dem lokalen Rechner kopieren oder verschieben.

Dasselbe funktioniert auch perfekt mit dem Dateimanager von KDE namens Krusader, auch diese Software installieren Sie unter auf Debian basierenden Systemen ganz einfach über die Paket-Verwaltung durch das Paket "krusader". Auch hier sollten Sie wenn Sie bisher KDE oder KDE-Software nicht verwenden die passenden Sprach-Pakete installieren, diese finden Sie indem Sie nach "kde-l10n-" suchen inklusive dem jeweiligen Sprach-Kürzel, für deutsch also "kde-l10n-de". Sie finden die Software im Anwendungsmenü im Bereich "Dienst-Programme", alternativ starten Sie über den Schnellstarter (Alt + F2) oder über das Terminal durch den Befehl:

krusader

Das Fenster ist automatisch in zwei Hälften geteilt - in jedem findet sich Ihr aktuelles Home-Verzeichnis wieder, markieren Sie per Klick etwa die rechte Hälfte und nutzen nun das Menü "Extras / Neue Netzwer-Verbindung":

Raspberry Pi - grafisch mit dem Pi verbinden

Raspberry Pi - grafisch mit dem Pi verbinden

Als Protokoll wählen Sie "fish://", als Host geben Sie die IP-Adresse ein, als Port belassen Sie "22", nun folgt noch der Name zum Login - standardmäßig also "pi" und dessen Passwort.

Raspberry Pi - grafisch mit dem Pi verbinden

Raspberry Pi - grafisch mit dem Pi verbinden

Nun können Sie Dateien und Verzeichnisse zwischen beiden kopieren, verschieben und natürlich auch bearbeiten. Am einfachsten legen Sie sich für weitere Verbindungen ein Lesezeichen an - dies funktioniert ganz einfach über die Schaltfläche ganz rechts oben über dem gerade aktiven Fenster.

Beispiele

So mager die Ausstattung dieses kleinen Rechners auch sein mag - um so viel mehr kann dieser kleine Rechner. Die Grenzen setzt nur die eigene Phantasie. Ab hier folgen nun in nächster Zeit einige Beispiele was man mit diesem netten Teil so alles machen könnte.

Raspberry Pi als Musik-Streaming-Server

Eine der einfachsten Anwendungen für den Raspberry Pi ist diesen als Streaming-Server für Musik zu nutzen, das ganze Haus oder mehr wird über diesen Kleinen Rechner mit gewünschter auf ihm gespeicherter Musik versorgt, egal ob über WLAN/WIFI oder über Ethernet (Netzwerk-Kabel), grafische Software die darauf zugreifen kann gibt es unter Linux ohne Ende, auch für Android oder iPhone/iPad.

In diesem kleinen Beispiel werden wir auf MPD setzen, den "Music Player Daemon", dies ist ein Server der ohne viel Schnickschnack und ohne grafische Oberfläche arbeitet - also den Pi nur sehr wenig belastet.

MPD installieren

Die Installation läuft unter Raspbian sehr einfach und schnell ab, da Raspbian auf Debian basiert installiert man diesen Server am einfachsten schnell über das Terminal über die Paket-Verwaltung durch das Paket "mpd" - also ganz einfach:

sudo apt-get install mpd mpc alsa-utils

Nach der Installation wollen wir erst einmal sehen ob seine Konfigurationsdatei die sich unter dem Namen "/etc/mpd.conf" findet schon vorhanden ist:

ls /etc/mpd.conf

Wird die Datei angezeigt ist sie da wo sie sein sollte, ist dies nicht der Fall oder man will diese komplett neu erstellen aus welchem Grund auch immer geschieht dies durch den Befehl:

sudo dpkg-reconfigure -plow mpd sudo modprobe snd_bcm2835 sudo amixer cset numid=3 1 sudo alsactl store

Diese lässt sich nun einfach durch den Texteditor Nano bearbeiten:

sudo nano /etc/mpd.conf

Gleich zu Beginn der Datei geht es um die Verzeichnisse in denen die Software Musik und Playlisten finden kann - hier wäre gleich einmal der Standard-Eintrag:

music_directory "/var/lib/mpd/music" playlist_directory "/home/pi/music"

Diese dürfen Sie nicht ändern denn MPD liest Dateien ausschließlich aus diesen Verzeichnissen. Kopieren Sie Ihre Musik-Dateien also nach "/var/lib/mpd/music" (natürlich als Administrator).

Weiters ist es noch wichtig das der Daemon als Nutzer "audio" läuft, dies setzen wir zur Sicherheit durch den Befehl:

sudo chmod g+w /var/lib/mpd/music sudo chgrp audio /var/lib/mpd/music

fest. Damit der Server über unser LAN/WLAN auch erreichbar ist ändern wir in der Datei "/etc/mpd.conf" den Eintrag:

bind_to_address "localhost"

in:

#bind_to_address "localhost"

um. Nun passen wir hier ebenfalls die Sound-Einstellungen an - damit die Lautstärke über die Klient-Software gesteuert werden kann, wir ändern den Eintrag:

audio_output { type "alsa" name "My ALSA Device" device "hw:0,0" # optional format "44100:16:2" # optional mixer_device "default" # optional mixer_control "PCM" # optional mixer_index "0" # optional }

in:

audio_output { type "alsa" name "My ALSA Device" device "hw:0,0" # optional # format "44100:16:2" # optional # mixer_device "default" # optional # mixer_control "PCM" # optional # mixer_index "0" # optional }

um.

Für den nächsten Tipp müssen Sie verstehen das MPD nur eine einzige Einstellung akzeptiert, entweder nutzen Sie die obere Einstellung - die gebräuchlichste oder die untere oder eben eine andere.

Möchten wir später den Server auch via Webbrowser steuern ändern wir noch folgenden Eintrag:

#audio_output { # type "httpd" # name "My HTTP Stream" # encoder "vorbis" # optional, vorbis or lame # port "8000" # bind_to_address "0.0.0.0" # optional, IPv4 or IPv6 # quality "5.0" # do not define if bitrate is defined # bitrate "128" # do not define if quality is defined # format "44100:16:1" # max_clients "0" # optional 0=no limit #}

in diesen um:

audio_output { type "httpd" name "My HTTP Stream" encoder "vorbis" # optional, vorbis or lame port "8000" # bind_to_address "0.0.0.0" # optional, IPv4 or IPv6 quality "5.0" # do not define if bitrate is defined # bitrate "128" # do not define if quality is defined format "44100:16:1" # max_clients "0" # optional 0=no limit }

Sie können statt ALSA natürlich auch Pulseaudio, Jack, OSS oder was auch immer nutzen, haben Sie die Einstellungen vor genommen und gespeichert gilt es den Server neu zu laden:

sudo service mpd restart sudo mpc update

Damit Raspbian die Soundkarte auch dann lädt wenn keine grafische Oberfläche gestartet wird bearbeiten Sie noch die Datei "/etc/modules":

sudo nano /etc/modules

und tragen folgende neue Zeile ein:

snd_bcm2835

Nach einem Neustart des Systems greifen Sie nun entweder von einem Rechner mit Linux auf den MPD-Server zu, dazu nutzen Sie entweder "ario", "cantata", gimmix" oder "sonata" (alle über die Paket-Verwaltung verfügbar, für weitere Geräte wie etwa Microsoft Windows, Android, iPhone oder iPad wie MAC finden Sie hier eine Menge an grafischer Klients. (Artikel am 19.12.2016)

NAS-Server mit OpenMediaVault

Der Pi eignet sich perfekt als NAS-Server im Heim-Netz, die nötige Hardware ist da, die Software ebenfalls. Natürlich darf man dem Pi nicht zu viel zumuten, aber so lange nicht drei oder vier im Netzwerk unterschiedliche Filme vom Server zur selben Zeit ziehen wollen erzielt man mit dem Raspberry gute Ergebnisse. Wir werden uns auf dieser Homepage sicherlich noch mit dem Aufsetzen eines NAS-Servers befassen - doch in diesem Fall zeigt schon die Überschrift das ich etwas anderes vor habe. OpenMediaVault ist ein Betriebssystem basierend auf Raspbian mit der nötigen Software um den NAS-Server per Webbrowser zu steuern und zu konfigurieren.

Alles was nun dazu nötig ist ist eine Micro-SSD mit etwa 8GB freien Platz und ein oder zwei USB-Sticks oder auch externe Festplatten die Sie über einen USB-Hub mit eigenem Strom-Anschluss an den Raspberry Pi hängen, dies hat den Grund das der kleine Rechner nicht genug Strom über die USB-Anschlüsse bringen kann.

Laden Sie nun einfach von Sourceforge das aktuellste Image für den Pi herunter (etwa 500MB) und entpacken das komprimierte Archiv um das Image nutzen zu können.

Legen Sie nun die Micro-SSD in den Computer ein und ermitteln mit dem Befehl (als Nutzer root:

fdisk -l

die Bezeichnung des Laufwerkes, in der Regel lautet dieses "/dev/mmcblk0" oder auch einfach "/dev/sdc" - aber Sicherheit geht vor. Nun kopieren Sie das Image auf das ermittelte Laufwerk, wir nutzen dazu wie üblich das Terminal, wechseln in das Verzeichnis in dem das Image liegt und starten den Befehl (natürlich wieder als Administrator:

dd if=openmediavault-version.img of=/dev/mmcblk0 bs=4096

Das kopieren dauert einige Zeit - warten Sie einfach bis der Prompt des Terminals wieder zu sehen ist. Entnehmen Sie nun die SSD aus dem Computer und legen diese in den Raspberry Pi ein, stecken das Netzwerkkabel an sowie zuletzt die Strom-Versorgung. Nun gilt es etwas zu warten bis OpenMediaVault vollständig gestartet ist, um die IP-Adresse zu ermitteln, wie oben schon beschrieben nutzen wir dazu das Paket "arp-scan" und starten nun am Terminal als Nutzer root den Befehl:

arp-scan -l

Wie üblich wird sich unser Pi als "Raspberry Pi Foundation" melden, tut er dies noch nicht warten Sie etwas ab und starten den Befehl erneut. In der Ausgabe sehen wir nun natürlich auch die IP-Adresse des Rechners - etwa:

192.168.0.103

Diese Adresse kopieren wir nun vom Terminal und fügen genau diese in die Adresse des Webbrowsers ein und bestätigen mit der Eingabe-Taste:

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen - erste Anmeldung

Wir aktivieren als erstes unsere Sprache und melden uns mit dem Nutzer "admin" und dem Passwort "openmediavault" an:

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen - erste Konfiguration

Das Erste was wir nun tun sollten ist das Passwort zu wechseln, dazu wählen Sie links in der Liste "Allgemeine Einstellungen" und klicken nun auf den Reiter "Web Administrator Passwort", geben Sie das neue Passwort zweimal ein und klicken auf "Speichern" - Achtung, dies ist noch nicht abgeschlossen, nach dem Speichern erscheint eine gelbe Leiste die Sie zu nochmaligen "Anwenden" auffordert, erst nach dieser Bestätigung wurde das Passwort zur Sicherheit geändert.

Was nun noch absolut nötig ist bevor wir etwas anderes tun ist uns über SSH über das Terminal mit dem Pi zu verbinden, also in diesem Beispiel:

ssh root@192.168.0.103

Hier bestätigen wir als erstes einmal mit:

yes

Dies ist nur einmalig nötig und loggen uns wiederum mit dem Passwort "openmediavault" an. Nun ändern wir die Netzwerkkonfiguration da zumindest nach meinem Update des Systems der Pi sich nicht mehr per Router eine DHCP-Verbindung versorgen lassen wollte, wir starten den Befehl:

nano /etc/network/interfaces

und ändern die Konfiguration wie folgt:

# The loopback network interface auto lo iface lo inet loopback # eth0 network interface auto eth0 allow-hotplug eth0 iface eth0 inet dhcp #iface eth0 inet6 manual # pre-down ip -6 addr flush dev $IFACE

Grob gesagt fügen wir einfach die beiden unteren Rauten (fett) ein und speichern die Datei durch "Strg + o" und schließen mit "Strg + x". Am besten ändern wir nun auch gleich das Passwort von "root" durch den Befehl:

passwd

Wir geben nun einmal das neue Passwort ein bestätigen mit der Eingabe-Taste und geben das Passwort zur Bestätigung ein zweites Mal ein. Mittels:

exit

loggen wir uns aus der SSH-Verbindung wieder aus und nehmen wieder unseren Webbrowser zur Hand, hier wählen wir nun die "Aktualisierungsverwaltung" und klicken auf "Prüfen":

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen - System aktualisieren

Die Prüfung kann etwa eine Minute dauern, gibt es neuere Software wird diese angezeigt (in diesem Fall habe ich erst gestern aktualisiert und es gibt keine, klicken Sie in die Checkbox vor "Paketinformationen" um alle Pakete zu wählen und anschließend auf das Plus für "Aktualisieren". Die Software öffnet nun ein Terminal, lädt darüber alle Pakete rund um Raspbian herunter sowie die Aktualisierungen für OpenMediaVault und installiert diese. Dies dauert einige Minuten, warten Sie einfach ab, Sie müssen nichts tun. Ist die Aktualisierung beendet ist es möglich das die Steuer-Zentrale nicht mehr reagiert, wir loggen uns wieder per SSH ein und geben den Befehl:

reboot

zum Neustart des Systems ein. Nachdem das System nach den Neustart wieder erreichbar ist loggen Sie sich im Webbrowser wieder an der grafischen Oberfläche ein.

Nun können wir unsere USB-Sticks oder externe Festplatten anschließen - einige Sekunden warten, dann klicken wir auf den Eintrag "Reale Festplatten" und wir sehen diese nun:

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen - Speicher

Bevor wir unsere Datenspeicher einrichten sollten wir jedoch das System noch etwas mehr absichern, also am besten die Weboberfläche nur verschlüsselt erreichbar machen lassen. Dazu müssen wir unter "System / Zertifikate" ein neues erstellen, klicken Sie auf "Hinzufügen / Erstellen", geben einen passenden Namen an und klicken auf "Speichern":

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen

Nach dem Speichern können Sie es sich über "Bearbeiten" ansehen. Damit hätten wir einen sicheren SSH-Schlüssel erzeugt, um unsere Webseite abzusichern gehen wir auf den Reiter "SSL", auch hier klicken wir wieder auf "Hinzufügen / Erstellen" und geben die nötigen Daten an:

OpenMediaVault am Rasperry Pi installieren und nutzen

Wie üblich bestätigen wir durch "Speichern / Anwenden" in der gelben Leiste. Öffnen Sie nun "Allgemeine Einstellungen / Web Administration" und aktivieren "Aktiviere SSL/TLS", wählen Ihr gerade erstelltes Zertifikat und bestätigen mit "Speichern / Anwenden". Nun können Sie die Seite verlassen und einen Login via "https://192.168.0.103" (Sie ersetzen natürlich die IP-Adresse durch die Ihres Raspberrys), beim ersten Mal wird wohl ein Fehler angezeigt, unter Firefox klicken Sie auf "Erweitert / Ausnahme bestätigen" ... Schon haben Sie einen sicheren Zugang und können SSL auch im selben Fenster erzwingen lassen.

Nun gilt es wie schon beschrieben unsere Datenspeicher, also externe Festplatten oder USB-Sticks mit dem System bekannt zu machen und diese nutzbar zu machen. Wir schließen diese also an - wie schon beschrieben bei externen Festplatten über einen USB-Hub mit eigener Strom-Versorgung da der Pi nicht genug Strom über die USB-Anschlüsse bringen kann - klicken auf den Eintrag "Reale Festplatten", sind unsere Datenträger noch nicht aufgelistet klicken wir auf den Schalter "Suchen". Um unsere externen Datenträger nutzbar zu machen klicken wir nun auf den Eintrag "Dateisysteme", hier werden nun tatsächlich alle Partitionen angezeigt, auch die auf denen unser OpenMediaVault installiert ist - diese Partitionen dürfen wir natürlich nicht anfassen:

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - Festplatten

Wir markieren nun also einzeln unsere neuen angeschlossenen Partitionen und klicken auf die Schaltfläche "Einbinden" und bestätigen diese Eingabe auch - ist dies geschehen wird auch die Größe des Dateisystems angezeigt. Wichtig: Nutzen Sie nur Datenträger mit Linux-Dateisystemen, FAT oder NTFS wird von OpenMediaVault gelöscht und neu formatiert - was bedeutet das bereits vorhandene Daten gelöscht werden.

Wir klicken nun auf den Eintrag "Freigegebene Ordner" und auf die Schaltfläche "Hinzufügen":

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - Datenverzeichnis erstellen

Wir geben einen Namen für das Verzeichnis an, wählen nun einen der externen Datenträger (Laufwerk) - die "Zugriffsrechte" können wir in der Regel belassen wie sie sind und speichern nun die Konfiguration, bestätigen diese.

Die Speicherung von Daten ist natürlich der erste Sinn von NAS-Systemen um von mehreren Geräten aus darauf zugreifen zu können, besser ist aber noch die Daten-Sicherung. Nutzen Sie also mehrere Sticks oder externe Festplatten, binden diese ein, benennen diese unterschiedlich und richten so über den Dienst "rsync" den Abgleich zwischen zwei oder mehreren Datenträgern ein.

Nun gilt es einen oder mehrere Benutzer zu erstellen, dazu klicken Sie auf den Eintrag "Benutzer" sowie auf die Schaltfläche "Hinzufügen":

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - Benutzer erstellen

Wichtig ist es hier - wenn Sie SAMBA nutzen wollen klicken Sie noch auf den Reiter "Einstellungen" und aktivieren die Benutzer-Verzeichnisse. Nach dem Erstellen der Benutzer gilt es diesen den Zugriff auf das System, also auf das Daten-Verzeichnis zu ermöglichen. Wir klicken also auf den Eintrag "Freigegebene Ordner", wählen unser angelegtes Verzeichnis und klicken auf die Schaltfläche "Privilegien":

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - Zugriffsrechte für Benutzer setzen

Haben nun alle Nutzer Zugriff können diese bereits über SSH auf Ihr Verzeichnis zugreifen, also etwa:

ssh robert@192.168.0.103

Wir wollen den Zugriff natürlich etwas einfacher machen, also grafischen Zugriff. Hier kommt es nun darauf an ob Sie in Ihrem Netzwerk außer Linux-Systeme auch Windows oder andere haben. Bei Netzwerken nur mit Linux können Sie problemlos auf NAS setzen, sollte auch Windows, MAC, iOS, iPad oder Android darunter befinden ist es meist einfacher SAMBA (SMB) - also Windows-Freigaben zu nutzen, Sie können natürlich auch mehrere Dienste zur selben Zeit aktivieren - bei mehreren gleichzeitigen Zugriffen wird der Pi in solchen Dingen aber natürlich etwas geplagt. Ich werde in diesem Fall ganz einfach SAMBA aktivieren da dies in Kombination mit verschiedenen Systemen die einfachste Variante ist, klicken Sie also auf den Dienst "SMB/CIFS":

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - SAMBA

Alles was hier wirklich wichtig ist ist den Dienst aktivieren - oberster Schalter und die "Benutzer-Verzeichnisse aktivieren". In den meisten Netzwerken ist der Name "WORKGROUP" vorhanden, haben Sie einen anderen erstellt geben Sie diesen natürlich ebenfalls an.

Nach dem Speichern dieser Einstellungen klicken Sie noch auf den Reiter "Freigaben" um den Dienst zu zeigen auf welche Verzeichnisse er zugreifen darf:

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - Freigabe erstellen

Nach dem Speichern der Einstellungen kann ich via Dateimanager unter Linux - hier etwa mittels Konqueror auf die Freigaben zugreifen indem ich die Adresse "smb://ip-adresse" auf den Server zugreifen:

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen

OpenMediaVault am Raspberry Pi installieren und nutzen - Zugriff per Dateimanager

Dies funktioniert natürlich mit jedem Dateimanager, unter Windows Explorer geben Sie in die Adressleiste in diesem Fall "\\ip-adresse" ein (Artikel am 29.12.2016).

OwnCloud - die private Cloud

Viele Leute sichern Ihre Daten in der Cloud etwa bei Google Drive, Microsoft OneDrive, DropBox oder bei einem sonstigen Anbieter - alle haben eines gemeinsam - Ihre Daten liegen nicht auf Ihrem eigenen Server. Sicherlich haben Sie von überall und auf jedem Gerät darauf Zugang, doch die Betreiber der Server eben auch, wenn Sie die Dateien nicht verschlüsseln ...

Dabei ist es ganz einfach sich seine Cloud selbst zu erstellen und kostet gerade einmal rund 30€ - den Raspberry Pi. Sie können entscheiden wie Sie es selbst haben möchten, Sie haben etwa nur von zu Hause über das lokale Netz auf Ihre Daten von jedem Gerät aus Zugang oder von jedem Ort der Welt - selbst dies ist kein großes Problem und verursacht keine zusätzlichen Kosten - den Daten-Tarif natürlich schon. In diesem Beitrag werde ich die Installation und Nutzung von OwnCloud auf dem Pi beschreiben, natürlich auch wie Sie darauf von jedem Ort der Welt über das Internet darauf zugreifen. Natürlich könnte ich auch Nextcloud beschreiben, doch ist die Software zwar etwas aktueller und einige wenige Funktionen mehr - aber ist auch noch nicht so stabil und lastet auf dem Server wie eine übergewichtige Kuh.

OwnCloud installieren

Auch in diesem Beispiel werde ich die ganze Geschichte wieder mit Raspbian beschreiben - da auf Debian basierend ist auch hier alles nötige in der Paket-Verwaltung schon vorhanden und nur noch wenige Handgriffe sind wirklich nötig.

Die Installation gelingt wie üblich ganz einfach über die Paket-Verwaltung durch die Pakete "owncloud", eine Datenbank etwa "mysql-server" oder "mariadb", zur Vereinfachung installiert man sich am besten noch das Paket "phpmyadmin". Bei der Installation von "mysql-server" oder "mariadb" werden Sie aufgefordert ein Passwort für den Server-Admin anzulegen, dieses Passwort geben Sie dann auch bei der Installation von "phpmyadmin" an. Etwaige Nachfragen beantworten Sie einfach mit "ja", auch geben Sie an welche der beiden Datenbanken Sie installiert haben.

Nach der Installation der Pakete gehört nur noch ein klein wenig konfiguriert, die Datenbank - das wäre es dann auch schon. In diesem Beitrag werde ich einfach die Einrichtung über SSH beschreiben da eine grafische Oberfläche dazu nicht nötig ist. Als erstes können Sie nach der Installation gleich einmal über den Webbrowser sehen das OwnCloud schon funktioniert, dazu geben Sie einfach die IP-Adresse des Raspberry Pi ein sowie den Ordner von OwnCloud, also etwa "198.162.0.103/owncloud". Die Seite zur Einrichtung öffnet sich:

OwnCloud unter Raspbian installieren und nutzen

OwnCloud unter Raspbian installieren und nutzen

Doch bevor wir die Einrichtung abschließen können müssen wir noch die Datenbank dafür konfigurieren, dafür nutzen wir wie schon beschrieben zur Vereinfachung Phpmyadmin - dies ist eine grafische Oberfläche für die Einrichtung von Datenbanken. Damit wir Phpmyadmin ebenfalls über einen entfernten Webbrowser nutzen können müssen wir den Webserver auf dem Pi damit bekannt machen:

sudo ln -s /etc/phpmyadmin/apache.conf /etc/apache2/conf-available/phpmyadmin.conf sudo a2enconf phpmyadmin sudo reboot

Nach dem Neustart erreichen wir auch Phpmyadmin über den Webbrowser indem wir einfach wieder die IP-Adresse und das Verzeichnis der Software eingeben "192.186.0.103/phpmyadmin":

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - Datenbank anlegen

Mit dem Nutzer "root" sowie dem zuvor angelegten Passwort melden wir uns nun an:

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - Datenbank anlegen

Wir klicken auf den Reiter "Datenbanken", hier sehen wie alle bereits angelegten. Wir klicken nun in das Feld "Neue Datenbank anlegen / Datenbankname" - hier geben wir dieser einen Namen, etwa "owncloud" und klicken auf "Anlegen". Diese wurde nun angelegt und findet sich in der Liste, wir klicken dahinter auf "Rechte prüfen", im sich öffnenden Fenster unter "Neu" auf "Benutzer hinzufügen":

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - Datenbank konfigurieren

Wir geben dem Nutzer der Datenbank einen Namen - etwa wieder "owncloud", unter "Host" wählen wir "Lokal" und wir vergeben ein sicheres Passwort. Nun scrollen wir hinunter:

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - Datenbank konfigurieren

Hier aktivieren wir die Checkbox "Alle auswählen" und klicken rechts unten auf den Schalter "OK". Wir können Phpmyadmin nun schließen und wechseln im Webbrowser wieder zu Owncloud, also "192.168.0.103/owncloud", hier geben wir nun einen Namen für den Administrator von Owncloud an, natürlich ein sicheres Passwort, das Daten-Verzeichnis belassen wir wie es ist. Nun geben wir den für die Datenbank angelegten Nutzer an, in meinem Beispiel also "onwcloud", dessen Passwort und wiederum den Namen der angelegten Datenbank - ein Klick auf "Installation abschließen" und Sie landen in der Ansicht des Administrators:

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - erster Start

Beim ersten Start sehen Sie hier nun auch ein wenig Werbung die für uns sehr nützlich ist - grafische Klients für alle möglichen Geräte und Systeme um ohne Webbrowser auf die Cloud zugreifen zu können. Für iOS und Android finden Sie diese in den jeweiligen Stores (einfach nach dem Begriff "owncloud" suchen), für die beiden mobilen Systeme müssen Sie einmalig etwa 80Cent bezahlen - es gibt aber auch kostenlose Varianten, für Linux finden Sie solche für alle möglichen Systeme (darunter natürlich auch Linux, MAC OS und Windows) unter Owncloud - Klients. Ab Debian Stretch finden Sie den passenden Klienten auch gleich in der Paket-Verwaltung durch das Paket "owncloud-client":

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - Linux-Klient

Hier auch gleich der grafische Klient von Android:

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen

Owncloud unter Raspbian installieren und nutzen - Android-Klient

Im Fenster im Webbrowser von OwnCloud haben wir nun natürlich Zugang zu verschiedenen Anwendungen links und rechts als Administrator lassen sich die Einstellungen vor nehmen, etwa neue Nutzer anlegen und so weiter und so fort, dies ist alles selbst erklärend.

Zugriff über das Internet

Bisher haben wir Zugang auf OwnCloud im lokalen Netz, wir wollen aber natürlich etwas mehr - wir wollen natürlich auch Zugang von jedem Ort der Welt auf unsere Daten und natürlich von jedem unserer Geräte. Dazu sollten wir erst einmal unser Raspbian absichern. Im Beispiel habe ich den Pi über Ethernet (Schnittstelle "eth0") an den Router angeschlossen, was wir noch tun müssen ist die Firewall passend zu konfigurieren und unseren Pi mit einer fixen IP-Adresse zu versorgen da unser Internet-Provider diese meist mindestens einmal täglich wechselt. Alles in allem vielleicht fünfzehn Minuten Arbeit - das meiste dabei ist warten.

Firewall

Bevor wir unseren Pi kostenlos mit einer fixen IP-Adresse versorgen gilt es wie schon beschrieben die Firewall passend zu konfigurieren, wir wollen doch nicht das jemand anderes seine Späße damit treibt. Dazu installieren wir zu Beginn einmal das Paket "iptables-persistent", diese Software sorgt dafür das unsere Firewall-Einstellungen auch nach einem Neustart erhalten bleiben. Installieren Sie also über die Paket-Verwaltung das zuvor angegebene Paket. Nachfragen beantworten Sie mit einem schlichten "ja".

Und nun ein kleiner Tipp, Befehle um die Linux-Firewall, also den Netfilter zu konfigurieren muss man nicht unbedingt kennen, man kann genauso einfach die Datei "/etc/iptables/rules.v4" und wenn nötig "/etc/iptables/rules.v6" mit einem einfachen Texteditor anpassen - wissen was man will muss man aber natürlich trotzdem noch.

Machen wir und also an die Arbeit, wir wollen natürlich Zugang über SSH um den Rechner aus der Ferne steuern zu können, wir wollen auf OwnCloud via Webbrowser zugreifen - also den Port http, besser natürlich der sichere Zugang "https", alles andere soll ganz einfach gesperrt werden. Angeschlossen ist der Pi über "eth0" an den Router, wir starten als das Editieren der Datei "/etc/iptables/rules.v4" die nach der Installation des Paketes "iptables-persistent" vorhanden ist:

sudo nano /etc/iptables/rules.v4

Alles was hier nun möglicherweise schon vorhanden ist außer:

# Generated by iptables-save v1.6.0 on Mon Nov 14 04:45:51 2016 *filter :INPUT ACCEPT [1988:99400] :FORWARD ACCEPT [0:0] :OUTPUT ACCEPT [1988:99400] COMMIT # Completed on Mon Nov 14 04:45:51 2016

können wir ganz einfach löschen. Hier nun die nötigen Einstellungen, hinter der Raute (#) folgt die Beschreibung, ist also nicht nötig einzufügen:

# Generated by iptables-save v1.6.0 on Mon Nov 14 04:45:51 2016 *filter :INPUT ACCEPT [1988:99400] :FORWARD ACCEPT [0:0] :OUTPUT ACCEPT [1988:99400] COMMIT # Completed on Mon Nov 14 04:45:51 2016 -A INPUT -i wlan0 -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT # bestehende Verbindungen erlaubt -A INPUT -i eth0 -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT # bestehende Verbindungen erlaubt -A INPUT -i eth0 -p tcp --dport http -j ACCEPT # Zugriff über HTTP erlaubt -A INPUT -i eth0 -p tcp --dport https -j ACCEPT # Zugriff über HTTPS erlaubt -A INPUT -i eth0 -p tcp --dport ssh -j ACCEPT # Zugriff über SSH erlaubt -A INPUT -i eth0 -j DROP # Alles andere über eth0 wird geblockt -A INPUT -i wlan0 -j DROP # Alles andere über wlan0 wird geblockt

Mittels den Tastenkombinationen "Strg + o" und "Strg + x" speichern wir die Datei und beenden den Editor, durch:

sudo reboot

starten wir das System neu, die Regeln sind aktiv.

SSL / HTTPS

Was wir noch nicht wollen ist das wenn wir über das Internet auf unsere Cloud zugreifen ist das jemand über die unsichere HTTP-Verbindung jemand unser Passwort mit liest, also werden wir am Webserver HTTPS aktivieren, dazu finden Sie unter Apache2 bereits die passende Anleitung.

Fixe IP-Adresse / DynDNS

Nun haben wir noch ein Problem, unsere Internet-Provider geben uns mindestens jeden Tag eine neue IP-Adresse, wir können unserem Pi nun jede Domain geben die wir wollen, etwa einfach "robert-owncloud.org" oder was auch immer, das Internet kommuniziert nun einmal über IP-Adressen - ist dies jeden Tag eine andere müssten wir diese jeden Tag neu wissen was gar nicht so einfach ist wenn man nicht zu Hause vor dem Rechner sitzt. Also benötigen wir einen Dienst über den wir unseren Pi mit einer fixen IP-Adresse versorgen lassen. Der Dienst nennt sich nun einfach "Dynamisches DNS" oder kurz "DynDNS". Wie funktioniert die Geschichte:? Sobald der Rechner - also unser Pi startet verbindet sich eine Klient-Software mit einem DynDNS-Anbieter, gibt an um welche Domain es sich handelt und meldet sich an, der Dienst vergibt unserem Pi nun eine fixe IP-Adresse und verbindet diese mit der Domain - über diese können wir uns nun überall auf der Welt mit unserem Pi verbinden, also auch OwnCloud öffnen ohne die IP-Adresse zu kennen.

Was man zuerst benötigt ist nun ein DynDNS-Anbieter, die meisten dieser Anbieter verlangen ein paar Euro monatlich, es gibt aber natürlich auch kostenlose, man findet solche wahllos im Netz - der Nachteil dabei ist einfach das man meist nur einen Rechner damit mit einer fixen IP versorgen kann, mehr benötigen wir jedoch auch nicht - wir wollen nur unseren Pi mit einer solchen verbinden. Ein solcher Anbieter wäre etwa DNSHome.de, es gibt natürlich zahlreiche andere auch - eine Google-Suche bringt vieles ans Licht. Man registriert sich, gibt eine gewünschte Domain an, etwa "name-owncloud" und endet mit der DynDNS-Endung des Anbieters, also etwa "name-owncloud.dnshome.de".

Nun brauchen wir noch eine Software die sich beim Anbieter meldet und sagt ich bin online, verbinde meine wechselnde IP-Adresse mit der bei Dir angelegten Domain. Eine solche Software ist DDClient die Sie einfach über die Paket-Verwaltung installieren und zwar durch das Paket "ddclient". Warten Sie also ab bis Sie meist per Email Ihre Daten zur Anmeldung bekommen haben und installieren dann das Paket:

sudo apt install ddclient

Ddclient für DynDNS einrichten

Ddclient für DynDNS einrichten

Während der Installation fragt die Software alle nötigen Daten ab, in der Mail stehen meist alle nötigen inklusive Link zur Webseite die alle weiteren enthält. Auch wenn Sie hier etwas falsch eingeben, die Konfiguration lässt sich durch den Befehl:

sudo dpkg-reconfigure ddclient

erneut starten. Am besten starten Sie den Rechner nun erneut, also:

sudo reboot

Möglich ist es nun das Sie den Router dazu konfigurieren müssen den Port "http" oder wie von Ihnen konfiguriert "https" öffnen müssen wenn dies noch nicht geschehen ist. Von nun an können Sie überall aus dem Netz auf den Pi zu greifen, im oben genannten Beispiel wäre dies "http://name-owncloud.dnshome.de/owncloud" oder eben "https://name-owncloud.dnshome.de/owncloud". Beitrag am 01.01.2017

Rapberry Pi als einfacher SAMBA/SMB-Server

Eine der einfachsten Aufgaben für den Raspberry Pi ist es einen Datei-Server bereit zu stellen, wenn man in seinem lokalen Netzwerk neben Linux-Systemen auch Windows-Systeme laufen hat ist es am einfachsten sich des Microsoft-eigenen SMB-Protokolls zunutze zu machen das sich unter UNIX-Systemen SAMBA nennt. Auch in diesem Beispiel nutze ich ganz einfach wieder ein vor installiertes Raspbian, der Pi wurde schon an das Netzwerk angeschlossen - am besten wurde allen Rechnern über den Router eine fixe IP-Adresse vergeben.

SAMBA installieren und konfigurieren

Die nötigen Dienste sind schnell auf dem Pi installiert, grafische Oberfläche benötigen wir keine. Wir melden uns ganz einfach über SSH an unserem Pi an und installieren über die Paket-Verwaltung die nötigen Software-Pakete durch den Befehl:

sudo apt install samba samba-common smbclient

Nach der Installation können wir uns vergewissern das die beiden nötigen Dienste "smbd" und "nmbd" laufen:

sudo service smbd status sudo service nmbd status

SAMBA- / SMB-Server mit dem Raspberry Pi

SAMBA- / SMB-Server mit dem Raspberry Pi - Dienste-Status erfragen

Durch die Installation sind auch schon die nötigen Dateien zur Konfiguration im System gelandet: "/etc/samba/smb.conf", diese überfordert aber besonders Linux-Einsteiger, wir beginnen am einfachsten mit einer eigenen die wir komplett neu erstellen, dazu benennen wir die alte als Backup um und können diese dann auch als Hilfe nutzen:

sudo mv /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.conf-alt

Damit wurde die originale Datei "smb.conf" in "smb.conf-alt" umbenannt, auf dem selben Weg würden wir die Datei im Falle des Falles wieder zurück bekommen. Wir erstellen uns nun eine neue Datei die wir nach unseren eigenen Wünschen anpassen und die natürlich auch etwas übersichtlicher ist.

Wir erstellen also die neue Datei mit dem Terminal-Editor Nano:

sudo nano /etc/samba/smb.conf

Mit diesem Befehl öffnet der Editor die Datei auch gleich, worauf wir nun folgende neue Zeilen eintragen:

[global] workgroup = WORKGROUP security = user encrypt passwords = yes

Die Zeile "workgroup" gibt den Namen der Arbeitsgruppe in Ihrem Netzwerk an, bestenfalls wenn Sie Windows-Rechner in Ihrem Netzwerk haben nennen diese ohne Änderungen auch diesen Namen - aber eigentlich ist es ziemlich egal welchen Namen Sie vergeben, dies war früher wichtig den selben Namen zu vergeben, heute ist es mehr sporadisch. "security" gibt die Sicherheitsgruppe an, lassen wir so wie sie ist und "encrypt passwords" sollte ebenso bestehen gelassen werden - ansonsten ist es nicht möglich mit einem Windows-Rechner auf den Server zuzugreifen. Mittels der Tastenkombination "Strg + o" speichern und mit "Strg + x" beenden wir den Editor.

Was nun nötig ist sind die nötigen Verzeichnisse in denen wir später weitere anlegen werden auf die dann zugegriffen werden kann, im Beispiel nenne ich das übergeordnete Verzeichnis einfach einmal "freigaben", dieses legen wir unter "/home" an:

sudo mkdir /home/freigaben

Darin können wir nun weitere Verzeichnisse der verschiedenen Nutzer anlegen die auf diese dann zugreifen können, Dateien anlegen, dort hin kopieren, ... Im Beispiel lege ich einfach einmal zwei Verzeichnisse für die Nutzer "robert" und "katarina" an:

sudo mkdir /home/freigaben/robert sudo mkdir /home/freigaben/katarina

An die angelegten Verzeichnisse müssen wir nun noch die richtigen Zugriffsrechte vergeben:

sudo chown robert:robert /home/freigaben/robert/ sudo chmod 700 /home/robert/robert/ sudo chown katarina:katarina /home/freigaben/katarina/ sudo chmod 700 /home/freigaben/katarina/

Die Rechte können Sie natürlich individuell anpassen (mehr dazu im oben angeführten Link). Nun bearbeiten wir wieder unsere SAMBA-Konfigurationsdatei und fügen die gerade angelegten Verzeichnisse als Freigaben an:

sudo nano /etc/samba/smb.conf

Für die oben angelegten Verzeichnisse lege ich nun folgende neue Zeilen ein:

[SambaRobert] comment = Samba-Robert-Freigabe path = /home/freigaben/robert read only = no [SambaKatarina] comment = Samba-Katarina-Freigabe path = /home/freigaben/katarina read only = no

Wieder wird die Datei gespeichert und der Editor beendet, nun prüfen wir ob wir in der Datei keine Fehler gemacht haben (Syntax-Fehler), dies geschieht als normaler Nutzer durch den Befehl:

testparm

SAMBA-Konfigurationsdatei - Syntax prüfen

SAMBA-Konfigurationsdatei - Syntax prüfen

Nach einer Bestätigung durch die Eingabe-Taste erfolgt die Auswertung, werden hier keine Fehler angezeigt ist alles in Ordnung, mit der Option "-v" erhalten Sie noch genauere Ausgaben. Nun müssen wir nur noch die beiden nötigen Dienste neu starten - dies ist bei jeder Änderung an der Konfigurationsdatei nötig:

sudo service smbd restart sudo service nmbd restart

Wir haben nun SAMBA installiert, die Verzeichnisse der Nutzer angelegt und diese in die Konfigurationsdatei eingefügt, was nun noch nötig ist sind die Nutzer die darauf zugreifen dürfen und deren Passwörter. Diese Nutzer müssen keine Nutzer des Systems sein, wir müssen sie nur in SAMBA erstellen. Ich lege nun also beide Nutzer an:

sudo smbpasswd -a robert sudo smbpasswd -a katarina

In beiden Fällen wird nach einem Passwort gefragt das Sie jeweils einmal bestätigen müssen. Möchten Sie später einem angelegten Nutzer den Zugang verwehren:

sudo smbpasswd -d katarina

Wollen Sie den Nutzer dann doch wieder aktivieren:

sudo smbpasswd -e katarina

Damit wäre die Grundkonfiguration erledigt, wir können nun direkt am Pi einen ersten Test wagen indem wir folgenden Befehl ausführen - als Option geben wir den Hostnamen unseres Pi's an - haben wir diesen nicht geändert ist dies ganz einfach "raspberrypi":

nmblookup raspberrypi

Als Ausgabe sollte die IP-Adresse unseres Pi's erscheinen:

SAMBA - erster Test

SAMBA - erster Test

Ein weiterer Test mit unserer angelegten Arbeitsgruppe sollte das selbe Ergebnis bringen:

nmblookup workgroup

SAMBA - erster Test

SAMBA - erster Test

Nun gehen wir etwas weiter und lassen uns anzeigen welche Freigaben unser Server angibt, hier geben wir als Option unseren Hostnamen oder dessen IP-Adresse an:

smbclient -N -L raspberrypi

SAMBA - erweiterter Test

SAMBA - erweiterter Test

Ein letzter Test direkt auf dem Pi zeigt uns nun ob die Anmeldung der angelegten Nutzer möglich ist:

smbclient -U robert -L raspberrypi smbclient -U katarina -L raspberrypi

Samba - letzter Test

Samba - letzter Test

Müssen Sie in beiden Fällen die Passwörter angeben und es erscheinen keine Fehlermeldungen hat die Konfiguration geklappt.

Firewall anpassen

Haben Sie auf dem Pi die Firewall aktiviert müssen Sie folgende Ports frei schalten: "udp 137", "udp 138", "tcp 139" und "tcp 445", hier noch einmal in der grafischen Version GUFW.

SAMBA nutzen

Nun haben wir SAMBA eingerichtet, jetzt wollen wir natürlich von anderen Rechnern auf die SAMBA-Verzeichnisse auf dem Pi zugreifen, dazu müssen auf jedem Linux-/UNIX-Rechner folgende Pakete installiert sein "smb4k smbclient". Nehmen wir gleich einmal den Dateimanager Dolphin von KDE. Klicken Sie auf eine freie Stelle neben die Schalter die das aktuelle Verzeichnis zeigen um das Eingabe-Feld zu öffnen:

Über Dolphin auf SAMBA zugreifen

Über Dolphin auf SAMBA zugreifen

Nun geben Sie folgendes in die Adressleiste ein "smb://username@ip-adresse" - in einem Beispiel also "smb://robert@192.168.0.103":

Über Dolphin auf SAMBA zugreifen

Über Dolphin auf SAMBA zugreifen

Nach der Eingabe des Passworts finden Sie sich in Ihrer SAMBA-Freigabe, können Verzeichnisse anlegen, Dateien kopieren, verschieben, ... Passen Ihnen die Berechtigungen nicht müssen Sie diese wieder direkt über den Pi ändern. Um über Dolphin einen schnelleren Zugang zu bekommen klicken Sie einfach auf eine freie Stelle im Verzeichnis mit der rechten Maustaste und wählen "Zu Orte hinzufügen" schon kommen Sie per Klick in Ihre Freigabe.

Unter Nautilus, dem Dateimanager von GNOME und Ubuntu / Unity klicken Sie zuerst auf die Schaltfläche "Andere Orte" und geben dann in das Feld unten wieder die SAMBA-Adresse ein "smb://nutzername@ip-adresse", nach der Abfrage des Passwortes kommen Sie zum selben Ergebnis:

Über Nautilus auf SAMBA zugreifen

Über Nautilus auf SAMBA zugreifen

Über Thunar auf SAMBA zugreifen

Über Thunar auf SAMBA zugreifen

Die selbe Geschichte unter Thunar dem Dateimanager von XFCE, klicken Sie auf "Netzwerk durchsuchen" und löschen alles aus der Adresszeile, geben wiederum "smb://nutzername@ip-adresse" ein und bestätigen.

Unter MAC OS nutzen Sie ganz einfach den Dateimanager "Finder" und öffnen das Menü "Gehe zu / Mit Server verbinden" wobei Sie wieder die Adresse des Pi angeben - also etwa "smb://192.168.0.103" und klicken auf "Verbinden"

Unter Microsoft Windows öffnen Sie den Dateimanager und suchen in der Liste den Eintrag "Computer" und klicken auf auf "Netzwerk-Ressource hinzufügen". Den Rest nehmen Sie dann mit dem Assistenten vor.

Gentoo auf dem Raspberry Pi

Wie installiere ich Gentoo - das Linux-System für den der weis was er will und sich schon etwas länger mit Linux befasst auf dem Raspberry Pi? Ein verlinkter Beitrag der Partner-Seite Mlccore.de.

Raspberry Pi als WLAN-Router / WLAN AP (Access Point)

Wie gehe ich vor um den Raspberry Pi 3 als WLAN-Access Point / WLAN-Router zu nutzen? Ein Beitrag der Partner-Seite Mlccore.de.

Raspberry Pi 3 als Web- Datenbank-Server

Der Raspberry Pi als Webserver und Datenbank-Server, ein Beitrag der Partner-Seite Mlccore.de.

Grundkonfiguration des Raspberry Pi 3

Ein guter Vorschlag zur Grundkonfiguration des Raspberry Pi 3, ein Beitrag der Partner-Seite Mlccore.de.

Raspberry Pi 3 als Office-Server

Nutzen Sie den Raspberry Pi als Office- und Webserver, ein Beitrag der Partner-Seite Mlccorde.de.

Orange Pi als Kassen PC

Es gibt nicht nur den Raspberry Pi als Mini-Rechner, einer von vielen ebenfalls extrem günstigen Kandidaten wäre der Orange Pi. Hier als Kassen-Rechner als Beitrag der Partner-Seite Mlccore.de.

Gentoo-Image für den Orange Pi Plus

Wie schon beschrieben gibt es nicht nur den Raspberry Pi, es gibt zahlreiche dieser Mini-Rechner, hier finden Sie nun das Gentoo-Image für den Orange Pi Plus auf der Partner-Seite Mlccore.de.

Orange Pi als Webcam- Office und WLAN AP

Der Orange Pi als Webcam- Office und WLAN-Router in einem Beitrag der Partner-Seite Mlccore.de.

Raspberry Pi für die Video-Wand

Der Raspberry Pi streamt Videos über den Beamer, auf die Leinwand - kein Problem, hier ein Beitrag von der Partnerseite Mlccore.de.

Alternativen zum Raspberry Pi

Der Raspberry Pi ist war der bekannteste unter den Rechnern dieser Klasse aber noch lange nicht der einzige, es gibt unzählige Platinen die in der Klasse des Raspberry Pi mitspielen wollen. Es gibt solche die können mehr und andere die weniger können, je nach dergeforderten Aufgabe muss man diese dann eben anpassen. In den meisten Fällen gibt es für die Platinen von den Herstellern angepasste Images, also darauf angepasste Images - ja, alle Images sind natürlich open Source, aber man muss darauf das Gewissen haben das dieser Hersteller auch auf opne Source baut damit auch nur die gewünschten Daten gesendet werden. Im besten Fall nutzt man also auf ein ARM-System seiner Wahl, installiert dieses und installiert dann darüber die nötigen Treiber. Da es immer wieder vor kommt das neue und erweiterte Versionen der genannten Rechner erscheinen sehen Sie sich am besten die zugehörigen Webseiten an die am Beitrag selbst angehängt werden. Um es nicht an jedem Beitrag anzuhängen - jeder Rechner hat einen Ethernet-Anschluss.

Banana Pi

Banana Pi

Der Banana Pi hat die selben Ausmaße wie der Raspberry Pi, ihn gibt es jedoch in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Ausstattungen. Der Banana Pi hat zwei Prozessor-Kerne mit jeweils 1GHz, ein GB RAM Hauptspeicher, ein Gigabit Ethernet-Anschluss, zwei USB-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang, HDMI-Analog-Audio-Ausgang, einen SATA-Festplatten-Anschluss für rund 32€. Mehr darüber unter Banana Pi.

Banana Pi M2 - die Unterschiede zum Banana Pi in der Standard-Version sind eine 4-Kern-CPU mit je ein GHz und keinen Anschluss für eine SATA-Festplatte und vier USB-Anschlüsse um rund 50€, mehr unter Banana Pi.

Banana Pi M3 - die Unterschiede zum Banana Pi in der Standard-Version sind eine 8-Kern-CPU mit je 2GHz, zwei GB RAM Hauptspeicher, zwei USB-Anschlüsse, einen SATA-Festplattenanschluss, WLAN und OTG. Kostenpunkt rund 90€, mehr dazu unter Banana Pi.

Beaglebone Black

Beaglebone Black

Eine 1-Kern-CPU mit einem GHz, 500 MB RAM Hauptspeicher und 100MB-Ethernet-Anschluss, ein mal USB-Anschluss, HDMI-Video- und Audio-Ausgabe, zu finden unter Beaglebon Black.

Cubieboard

Cubieboard

Auch diese Platine gibt es in mehreren Ausführungen, Cubieboard 2 - 2-Kern-CPU mit je 1GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, 2 USB-Anschlüsse, HDMI-Video- und Ausio-Ausgang, SATA-Festplattenanschluss, OTG, rund 65€, zu finden unter Cubieboard.

Cubieboard 3 - 2-Kern-CPU mit je 1 GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, zwei USB-Anschlüsse, HDMI-Video- und Audio-Ausgabe, SATA-Festplattenanschluss, VGA, WLAN und OTG. Rund 100€, zu finden unter Cubieboard.

Cubieboard 4 - 8-Kern-CPU mit je 1,3GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, vier USB-Anschlüsse davon einmal USB-3.0, HDMI- und VGA-Video-Ausgang, WLAN, inklusive Gehäuse um rund 149€, zu finden unter Cubieboard.

Cubox

Cubox

Eine 4-Kern-CPU mit je 1GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, zwei USB-Anschlüsse, HDMI-Video- wie auch Audio-Ausgang, SATA-Festplattenanschluss sowie WLAN und eigenes Gehäuse, rund 142€, zu finden unter Cubox.

Hummingboard

Hummingboard

Auch diesen Rechner finden Sie in unterschiedlichen Ausführungen, Hummingboard i1 - 1-Kern-CPU mit 1GHz, 500MB RAM Hauptspeicher, 2 USB-Anschlüsse, HDMI-Video- und Audio-Ausgabe, zu finden unter Hummingboard. Rund 60€.

Hummingboard i2 - 2-Kern-CPU mit je 1GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, zwei USB-Anschlüsse, HDMI-Video- und Audio-Ausgabe, rund 90€, zu finden unter Hummingboard.

Hummingboard i2eX - 2-Kern-CPU mit je 1GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, zwei USB-Anschlüsse, HDMI-Video- wie auch Audio-Ausgabe, SATA-Festplattenanschluss, WLAN, rund 120€, zu finden unter Hummingboard.

Nano Pi

Nano Pi

Der Nano Pi ist eigentlich nicht als Rechner an sich gedacht, er besitzt keinen Ethernet-Anschluss und dient eher als eigenständiger Rechner der ganz einfach seine Ausgaben erledigt. 4-Kern-CPU mit 1,4GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, ein USB-Anschluss, HDMI-Video- wie Audio-Ausgabe und WLAN, rund 40€, zu finden unter Nano Pi.

Odroid

Odroid

Auch diesen Rechner gibt es in verschiedenen Ausführungen, Odroid C1 - 4-Kern-CPU mit je 1,5GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, 4 USB-Anschlüsse, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang, OTG, rund 48€, zu finden unter Odroid.

Odroid C2 - 4-Kern-CPU mit je 2GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, vier USB-Anschlüsse, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang, OTG, rund 50€, zu finden unter Odroid.

Odroid U3 - 4-Kern-CPU mit je 1,7GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, drei USB-Anschlüsse, HDMI-Video- sowie Audio-Ausgang und zusätzlich 3,5mm Audio-Analog, rund 70€, zu finden unter Odroid.

Odroid XU4 - 4-Kern-CPU mit je 2GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, drei USB-Anschlüsse davon einmal USB-3.0, WLAN inklusive CPU-Lüfter, rund 95€, zu finden unter Odroid.

Orange Pi

Orange Pi

Der Orange Pi hat eine 4-Kern-CPU mit je 1,6GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, vier USB-Anschlüsse, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang sowie einmal 3,5mm Analog-Audio-Ausgang, SATA-Festplattenanschluss, WLAN, VGA und OTG, rund 50€, zu finden unter Orange Pi.

Pandaboard

Pandaboard

Das Pandaboard hat eine 2-Kern-CPU mit je 1,2GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, drei USB-Anschlüsse, HDMI-Video- sowie Audio-Ausgang sowie einen analogen 3,5mm Audio-Ausgang, DVI, WLAN sowie OTG, rund 206€, zu finden unter Pandaboard.

Raspberry Pi Zero

Raspberry Pi Zero

Der kleinste der Raspberry Pi-Reihe, eher für Automatisierung gedacht, 1-Kern-CPU mit 1GHz, 500MB RAM Hauptspeicher, kein Ethernet, ein USB-Anschluss, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang, rund 15€, zu finden unter Raspberry Pi Zero.

Utilite

Utilite

4-Kern-CPU mit je 1,7GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, vier USB-Anschlüsse, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang und 3,5mm Analog-Audio-Ausgang, SATA-Festplattenanschluss, WLAN, OTG inklusive Gehäuse, rund 165€, zu finden unter Utilite.

Wandboard

Wandboard

Auch diesen Rechner gibt es in verschiedenen Variationen; Wandboard Solo - 1-Kern-CPU mit 1GHz, 500MB RAM Hauptspeicher, ein USB-Anschluss, HDMI-Video- sowie Audio-Ausgang, OTG, tund 39€, zu finden unter Wandboard.

Wandboard Dual - 2-Kern-CPU mit je 1GHz, 1GB RAM Hauptspeicher, ein USB-Anschluss, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang, WLAN und OTG, rund 100€, zu finden unter Wandboard.

Wandboard Quad - 4-Kern-CPU mit je 1,2GHz, 2GB RAM Hauptspeicher, ein USB-Anschluss, HDMI-Video- wie Audio-Ausgang, SATA-Festplattenanschluss, WLAN und OTG, rund 153€, zu finden unter Wandboard.

Raspberry Pi als Time Capsule

Die teure Backup-Hardware von Apple ganz einfach in zehn Minuten durch den Pi ersetzen, dazu findet sich der eigene Artikel hier.

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