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Dieser Beitrag stammt von Bommo (Nickname) - einem Linux-Nutzer der mir schon länger bekannt ist und sich noch immer als Laie bezeichnet.

Zumindest die älteren Notebooks für den normalen Endverbraucher haben meist keine integrierte Bluetooth-Schnittstelle. So ergeht es es natürlich auch meinen Low-Cost-Rechnern.

Mit der Anschaffung des Arbeitsnotebooks vor 3 Jahren hatte ich mir einen Bluetooth-USB-Stick gegönnt - und in den Schrank gelegt.

Nun wurde der Stick ausgepackt und einfach mal in den KDE-Testrechner gesteckt (älteres Modell von Compaq aus dem Jahre 2008). Bei dem Stick handelt es sich laut lsusb (der Befehl auf dem Terminal um an Informationen um Geräte die am USB hängen zu kommen) um folgendes Modell:

Atheros Communications, Inc. AR3011 Bluetooth (no firmware)

Der Hinweis auf eine fehlende Firmware veranlasste mich bei Tante Google nachzufragen und die Glaskugel zu bemühen. In Sekundenschnelle hatte ich das Ergebnis. Ich musste mir die Datei ath3k-1.fw besorgen.

Auch hier half Tante Google ohne zu murren und ich konnte ein für Debian Jessie passendes Paket mit allerhand Treibern und Firmware von Atheros finden. Und zwar hier Packages.Debian.Org.

Nach dem Download des DEB-Pakets wurde dieses installiert. Auch dieses erfolgte in Null-Komma-Nix. Mit lsusb wurde dann kontrolliert, ob der Treiber angenommen wurde. Leider war das nicht der Fall. Auch das Rausziehen und wieder Reinstecken brachte keine Änderung. Allerdings klappte es dann, nachdem der Rechner neu gestartet wurde.

Danach war dann die Ausgabe von lsusb wie folgt:

Atheros Communications, Inc. AR3011 Bluetooth

Kurz danach suchte ich im KDE-Menü nach einem passenden Programm für die Nutzung von Bluetooth. Bei der Ersteinrichtung hatte ich schon das Programm Bluedevil installiert. Dieses wurde gestartet und setzte sich im Systemabschnitt der Kontrollleiste fest. Das Paket findet sich wie üblich in der Paket-Verwaltung.

Über das Symbol konnten dann die entsprechenden Einstellungen gemacht werden. Insbesondere das Suchen nach einem Partnergerät. Mein Handy musste herhalten. Damit Bluedevil mein Handy finden konnte, ich musste ich das Handy für kurze Zeit freischalten. Das klappte tatsächlich hervorragend, denn kurze Zeit später, als der Suchlauf auf dem Notebook gestartet war, wurde mein Handy gefunden.

Beide Geräte, Handy und Notebook, hatten sich lieb und wurden direkt gekoppelt. Die Übertragung einer 3.8 MB großen Bilddatei dauerte ca. 10 Sekunden. Naja, ein Porsche ist Bluetooth nicht, aber für kleinere Datenmengen durchaus geeignet.

Ein Screener des Menüs aus dem Systemabschnitt der Kontrollleiste ist beigefügt.

Insgesamt hat die Aktion keine 10 Minuten gedauert. Sowas ist mir in der Vergangenheit noch nie gelungen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Bluedevil Menü - Bluethooth unter Linux

Bluedevil Menü - Bluethooth unter Linux

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