Linux Bibel online ~ Autor der Linux Bibel

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Dieser Beitrag ist so gesehen mir selbst gewidmet, wie kam ich selbst zu Linux? Nun, ich bin aufgewachsen in ländlicher Umgebung, geboren im Jahre 1976. Ich habe den Beruf des KFZ- Mechanikers und Elektrikers erlernt, so mit 17 Jahren habe ich mir meinen ersten Rechner geleistet, damals noch in Raten - als Lehrling muss man sparen und meine Eltern konnten sich das Leben gerade einmal so leisten. Nun, der Rechner selbst war ein IBM mit 128 MB RAM und Intel Core 1, damals Spitzenklasse, Standard war damals noch für das Internet das 56k-Modem - etwas was man sich heute nicht mehr vorstellen kann, zu warten das ein Bild lädt - rund eine Minute? Oh, ja, damals war es so. Mein erstes Betriebssystem war also Windows 98, da half kein defragmentieren - das System wurde mindestens alle zwei, drei Monate neu aufgesetzt.

So ging es bis zum Jahr 2000 weiter, gerade kam Windows XP heraus. Ich versuchte es zu installieren - dabei hatte ich den RAM schon um 64MB erweitert - die Installation war an sich zwar kein Problem, aber die Ausführung des Systems extrem mangelhaft und vor allem langsam. Selbst eine komplette Neu-Installation brachte keinen Vorteil - doch dann kam mir ein eigentlich dem System Microsoft gewidmetes Magazin in die Hände - mit einer CD - damals gab es noch keine DVD's, darauf war ein System namens SuSE Linux vorhanden und genau zu dieser Zeit kam auch eine Firma namens VMware auf die Idee so genannte virtuelle Maschinen zu erstellen - noch dazu Freeware. Man konnte also vorgefertigte Systeme unter Windows ausprobieren die eigentlich nicht Windows waren - mein erster Versuch war ein Live-System von Slackware, ganz wenige Anwendungen - aber KDE als Desktop. Nach dem Versuch dieser Live-Umgebung war ich überzeugt Linux weiter probieren zu müssen.

Ich installierte auf der vorbestimmten virtuellen Maschine dessen Festplatte begrenzt war Linux - SuSE Linux. Mit einer erst etwas später erscheinenden Software konnte ich sogar die Größe der virtuellen Festplatte ändern und so noch mehr Linux-Software installieren und diese zwar langsam aber doch ohne Probleme unter Windows starten und nutzen.

Der große Umstieg kam dann doch durch einen kleinen Fehler, ich wollte Linux - also damals SuSE Linux nicht nur virtuell installieren sondern optional zu Windows - man muss auch sagen das diese Geschichte damals nicht einfach war - Optionen ohne Ende - ganz anders als heute - ein kleiner Fehler und man hatte zwar noch Windows auf der Platte aber dieses startete nicht mehr.- Ja, hier kam mir die Idee - probiere es doch einmal kurz komplett unter Linux - die riesengroße Festplatte (damals 20GB) bot mir alle Möglichkeiten - und auch die Schwierigkeiten unter SuSE. So kam ich nun nach einer Suche wie man diese Software unter Linux einfach installiert zu Debian - zu dieser Zeit gab es noch kein Ubuntu! Die Installation - ehrlich gesagt war damals ein Graus - doch damals wie heute genügte einfaches Lesen der beigefügten Hilfe zur jeweiligen Option, Debian mag zwar als extrem professionell gelten - ist aber selbst für einen Neuling der lesen kann nicht das geringste Probelm da heute selbst Debian die Installation grafisch anbietet.

Wie schon beschrieben war damals die Internet-Geschwindigkeit ein Graus gegen heute - aber das sehr einfache Debian (aus dem selbst Ubuntu entstanden ist) überzeugte mich davon selbst die ungesicherten Daten von Windows zu löschen, die Geschwindigkeit die mir dieses System bot ist selbst heute noch unübertrefflich - auch wenn Windows 10 vielleicht eine Sekunde schneller startet - was hilft es wenn Firefox als Webbrowser Ewigkeiten benötigt?

Wie schon beschrieben bin ich aus Linux umgestiegen, nun kam noch mehr auf mich zu, ich versuchte unter Linux Anwendungen zu suchen die es nur unter Windows gab, es gibt nicht alles für Linux was es für Windows gibt - auch heute nicht. Doch gerade unter Linux hat man jede Möglichkeit, ich suchte damals nach Software - eine Sternkarte, eine solche war gerade unter Entwicklung - im Internet zu finden, alle interessierten User wurden eingeladen mit zu helfen - unter Linux kein Problem - jegliche nötige Software zur Entwicklung, jede nötige Dokumentation und alle was man sonst noch benötigt ist vorhanden - und zwar kostenlos und frei. Damals trug ich dazu bei Bilder unter Kstars zu integrieren, heute arbeite ich daran effektiv mit - nur aus Interesse - und weil mir Linux die Möglichkeit bietet ohne jeden Gegenwert aber viel Dankbarkeit von Linux-Nutzern - mehr will ich auch nicht - denn Linux bietet mir die Möglichkeit jegliche Software für jeglichen Zweck ohne Gegenleistung zu nutzen - kennen Sie die Bestimmungen von Microsoft / Windows 10?

Ich setze seit dem Jahr 2000 absolut kein anderes Betriebssystem mehr ein als Linux / Debian, nicht nur privat sondern auch in der Firma - es gab keinen Nachteil - im Gegenteil.

Ja, man muss umdenken wenn man von Windows auf Linux umsteigt, sogar sehr viel - aber es hat sich absolut gelohnt, ich entwickle inzwischen Treiber für Linux die effizienter arbeiten als solche von den Herstellern und ich entwickle an Software mit die ich zuvor benötigte - ich habe keinen Cent bezahlen müssen um dies zu erlernen - und ja, ich gehe in zwölf Jahren in Pension - habe zuvor nichts mit der Entwicklung oder Daten-Rettung zu tun gehabt mit der ich heute meinen Lebensunterhalt mehr als genügend verdiene - dank Microsoft - und auch immer mehr der Version 10.

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